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	<title>Das Schönste an Deutschland ist die Autobahn &#187; Werbung</title>
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	<description>Das Georg-Seeßlen-Blog</description>
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		<title>Lust auf Urlaub</title>
		<link>http://www.seesslen-blog.de/2010/03/21/lust-auf-urlaub/</link>
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		<pubDate>Sun, 21 Mar 2010 11:25:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Georg Seeßlen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Werbung]]></category>

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		<description><![CDATA[Aus dem Angebot der AZ-Jugendleserreise der Augsburger Zeitung: „Jugend-Sommerferienlager 2010, Italien XXL“:
Grillabend
Unterkunft im Großzelt mit einer Belegung von maximal 8 Personen
„Lichterfahrt“ durch Rom
- Papstaudienz (sofern der Papst zu Hause ist)
- Shoppingtour in Rom
- Besuch der neuen riesigen Einkaufsmall „EUROMA 2“
- Eröffnungsparty, Schaumparty, Karaoke, Playback, Talentwettbewerb, Modenschau, Singleparty, Strandbesuche, Poolparty, Abschlussparty&#8230;
- Organisierte Sportturniere
- Pool- und Strandaufsicht&#8230;
&#8230; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Aus dem Angebot der AZ-Jugendleserreise der Augsburger Zeitung: „Jugend-Sommerferienlager 2010, Italien XXL“:</strong></p>
<p><em>Grillabend</em><br />
<em>Unterkunft im Großzelt mit einer Belegung von maximal 8 Personen</em><br />
<em>„Lichterfahrt“ durch Rom</em><br />
<em>- Papstaudienz (sofern der Papst zu Hause ist)<span id="more-612"></span></em><br />
<em>- Shoppingtour in Rom</em><br />
<em>- Besuch der neuen riesigen Einkaufsmall „EUROMA 2“</em><br />
<em>- Eröffnungsparty, Schaumparty, Karaoke, Playback, Talentwettbewerb, Modenschau, Singleparty, Strandbesuche, Poolparty, Abschlussparty&#8230;</em><br />
<em>- Organisierte Sportturniere</em><br />
<em>- Pool- und Strandaufsicht&#8230;</em></p>
<p>&#8230; und so weiter</p>
<p>Früh eben soll sich üben, was ein deutscher Ballermann, Powershopper und „Next Supermodel“-Dauerzuschauer werden will.</p>
<p>Und das alles schon ab 578.- EUR, und mit einer Informationsveranstaltung für alle Eltern und Teilnehmer in Wohnortnähe.</p>
<p>Man denke!</p>
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		<title>GESCHICHTEN VOM HERRN REINER UND HERRN KAINER</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Sep 2009 08:02:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Georg Seeßlen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bayern]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Krise]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Werbung]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf der Homepage der Bavaria GmbH finden Sie alle aktuellen Werbemittel und Geschenkideen der CSU, die Sie dort auch online bestellen können.
Wir würden uns freuen, wenn Sie auch dadurch Ihr Interesse an der Politik der CSU und an der Partei zum Ausdruck bringen.
&#8220;Und, Herr Kainer, was wählen Sie?&#8221;
&#8220;Ich glaub, ich wähle die Freiheit, lieber Herr Reiner.&#8221;
&#8220;Was für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Auf der Homepage der Bavaria GmbH finden Sie alle aktuellen Werbemittel und Geschenkideen der CSU, die Sie dort auch online bestellen können.</strong></p>
<p><strong>Wir würden uns freuen, wenn Sie auch dadurch Ihr Interesse an der Politik der CSU und an der Partei zum Ausdruck bringen.</strong></p>
<p>&#8220;Und, Herr Kainer, was wählen Sie?&#8221;</p>
<p>&#8220;Ich glaub, ich wähle die Freiheit, lieber Herr Reiner.&#8221;</p>
<p>&#8220;Was für eine Freiheit wollen Sie denn wählen? Wir haben doch schon lauter Freiheiten. Und eine ist freier als die andere!&#8221;<span id="more-302"></span></p>
<p>&#8220;Ja, seltsam, nicht wahr. So viele Freiheiten, und es ist keine dabei, die man gebrauchen kann.&#8221;</p>
<p><em><strong>Was Deutschland jetzt braucht ist eine starke CSU in Berlin!</strong></em></p>
<p>&#8220;Aber doch, Herr Kainer. Wir haben die Freiheit der Wahl. Von der dürfen Sie Gebrauch machen. Sie sollen es sogar. Das ist Ihr demokratisches Recht. Und ein bisschen ist es auch eine Pflicht.&#8221;</p>
<p>&#8220;Eine Pflicht ist keine Freiheit, Herr Reiner.&#8221;</p>
<p>&#8220;Deswegen sag’ ich ja: &#8216;ein bisschen Pflicht&#8217;.“</p>
<p>&#8220;Damit es ein bisschen Freiheit gibt?&#8221;</p>
<p><em><strong>Die CSU ist mit ihrer Politik &#8220;näher am Menschen&#8221; tief in der Bevölkerung verwurzelt. Wir haben eine klare christlich-soziale Wertordnung, wir sind die politische Heimat für alle Bevölkerungsschichten und wir sind die Volkspartei mit konservativen Werten und der Kraft zur Zukunft. Die CSU ist die kraftvolle Stimme Bayerns im Bund und will Europa aktiv mitgestalten.</strong></em></p>
<p>&#8220;Man muss jedes bisschen Freiheit verteidigen!&#8221;</p>
<p>&#8220;Gegen ein bisschen mehr Freiheit?&#8221;</p>
<p>&#8220;Gegen immer noch ein bisschen weniger Freiheit! Herr Kainer, deswegen wähle ich das kleinere Übel.&#8221;</p>
<p>&#8220;So sehen Sie auch aus. Wie jemand der von kleineren Übeln regiert wird.&#8221;</p>
<p><em><strong>Über 160.000 Menschen in Bayern haben sich für eine Mitgliedschaft in der Christlich-Sozialen Union entschieden. Sie sind die Parteibasis, die die Politik der CSU trägt. An der Spitze arbeiten der CSU-Vorsitzende und seine vier Stellvertreter und sowie der Generalsekretär für eine starke CSU in Bayern, Deutschland und Europa.</strong></em></p>
<p><em><strong>Unsere 92 Landtagsabgeordneten, 46 Bundestagsabgeordneten, neun Europaabgeordneten und über 12.000 Mitglieder in den kommunalen Parlamenten geben der CSU in Bayern, Berlin und Brüssel Gesicht und Stimme.</strong></em></p>
<p><em><strong>Unsere acht Arbeitsgemeinschaften, zehn Arbeitskreise und sieben Kommissionen dienen als Interessenvertretung bestimmter gesellschaftlicher Gruppen und als Impulsgeber und Berater im Sinne einer modernen Volkspartei.</strong></em></p>
<p>&#8220;Verstehen Sie, Herr Kainer. Eine moderne Volkspartei dient als  Interessenvertretung bestimmter gesellschaftlicher Gruppen. Gehören Sie etwa zu diesen bestimmten gesellschaftlichen Gruppen? Dann müsste ich Ihnen, so leid mir’s täte, hier und jetzt die Freundschaft aufkündigen.&#8221;</p>
<p>&#8220;Reden Sie doch keinen Unfug! Man kann eine Wahlstimme doch auch in eine Gegenstimme verwandeln. Nichtwählen hilft immer den größten Übeln!</p>
<p><em><strong>Das Motto des Parteivorsitzenden der CSU, Horst Seehofer: &#8220;Politiker sind für die Menschen da, nicht die Menschen für die Politiker&#8221;. Seit 1971 ist Seehofer Mitglied der CSU. Seit Oktober 2008 ist Horst Seehofer Parteivorsitzender und Bayerischer Ministerpräsident. Seehofer betont: &#8220;Ich will die Freiheitsrechte der Bürger stärken und erweitern, wo es um ihre Lebensführung, ihr wirtschaftliches und ehrenamtliches Engagement geht. Und dort, wo es um Recht und Ordnung, um Daseinsvorsorge geht, brauchen wir einen starken Staat.&#8221;</strong></em></p>
<p>&#8220;Wenn ich’s mir recht überlege, Herr Kainer, vielleicht haben Sie doch recht.&#8221;</p>
<p>&#8220;Und, was wählen Sie?&#8221;</p>
<p>&#8220;Kalbsbries mit Kartoffeln, glaube ich.&#8221;</p>
<p> </p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="580" height="360" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/u-Bn7cKcXP4&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="580" height="360" src="http://www.youtube.com/v/u-Bn7cKcXP4&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0&amp;border=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object><br />
 </p>
<p><em>Kursive Texte zitiert aus:</em></p>
<p><em>- Wahlaufruf der Christlich-Sozialen Union zur Bundestagswahl 2009 (Beschluss des Parteitags der Christlich-Sozialen Union am 17./18. Juli 2009) </em></p>
<p><em>- website csu.de/partei/unsere_koepfe</em></p>
<p><em>- website csu.de/partei/unsere_politik</em></p>
<p><em><br />
</em></p>
<p style="margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px; font: 20.0px Helvetica;"> </p>
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		<title>GESCHICHTEN VOM HERRN REINER UND HERRN KAINER</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Aug 2009 18:30:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Georg Seeßlen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Krise]]></category>
		<category><![CDATA[Werbung]]></category>

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		<description><![CDATA[Qualitätsmerkmale
Der Himmel bewölkte sich wieder einmal, und mit den Worten „verschissene Klimakatastrophe“ flüchteten die Menschen aus dem Park in ihr Wägen.
„Sehen Sie,“, sagte Herr Reiner und deutete auf eine ganzseitige Anzeige, die französische Automobile betrafen, welche einen ersten Platz im „J. D. Power Kundenzufriedenheit-Report“ erzielt hätten, und zeigte auf die großflächige Überschrift: „Qualität ist, wenn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Qualitätsmerkmale</strong></p>
<p>Der Himmel bewölkte sich wieder einmal, und mit den Worten „verschissene Klimakatastrophe“ flüchteten die Menschen aus dem Park in ihr Wägen.</p>
<p>„Sehen Sie,“, sagte Herr Reiner und deutete auf eine ganzseitige Anzeige, die französische Automobile betrafen, welche einen ersten Platz im „J. D. Power Kundenzufriedenheit-Report“ erzielt hätten, und zeigte auf die großflächige Überschrift: <strong>„Qualität ist, wenn Deutsche zufrieden sind“</strong>.<span id="more-226"></span> Dann faltete er die Zeitung zusammen, hinter die er seinen klugen Kopf glücklicherweise nicht allzu lang gesteckt hatte.</p>
<p>„Zu diesem Satz“, seufzte Herr Kainer, „fällt mir nichts ein, was sich innerhalb der Grenzen meines guten Geschmacks sagen ließe. Allerdings scheint mir ein ‚Kundenzufriedenheitsreport’ ein höchst bemerkenswertes Stück Wirtschafts- und Herrschaftsprosa zu versprechen.“</p>
<p>„Vielleicht sollten die vielen Journalisten, die in der Krise ihre Arbeit verloren haben, zu ‚Zufriedenheitsreportern’ umgeschult werden. Sie finden heraus, was Qualität ist, indem sie deutsche Zufriedenheit aufspüren“.</p>
<p>Gemächlich faltete Herr Reiner bei diesen Worten die Zeitung so zusammen, dass er damit sein Haupt bedecken konnte. Von Eile hielten die beiden Herren ansonsten wenig.</p>
<p>„Wahrscheinlich“ spann Herr Reiner den Faden fort, „könnten wir uns dann auch die aufwändigen Wahlen sparen, zu denen sowieso niemand mehr gern geht. Und an ihre Stelle setzen wir politische ‚Kundenzufriedenheitsreports’.  Für das gesparte Geld könnte die Bundesregierung dann auch die Elektro-Automobile fördern, für die jetzt wegen der Abwrackprämien das nötige fehlt“.</p>
<p>„Aber nein, Herr Reiner, da haben Sie zu kurz gedacht.“ Man erhob sich, um sich dann doch vom einsetzenden Regen freundlich zu verabschieden. „Lesen Sie doch genauer! Der Kundenzufriedenheitsreport zeigt doch, dass Qualität, also deutsche Zufriedenheit, 110 PS und 10,4 Liter Sprit in der Stadt bedeutet. Nach ihrem Zufriedenheitsreport gäbe es wahrscheinlich eine große Regierungs-Koalition der Brauereien mit dem ADAC, mit Dieter Bohlen als Bundespräsident und Kommissar Rex als Innenminister“ .</p>
<p>„Da sehen sie es: So ein Kundenzufriedenheitsreport würde die Verhältnisse kaum verändern. Stabilität, das ist deutsche Zufriedenheit. Und wenn wir uns dafür ein französisches Auto für 17.900 Euro (ohne Sonderausstattung) kaufen müssen.“</p>
<p>Herr Reiner nahm das durchgeweichte Zeitungspapier vom Kopf und schüttelte denselben: „Wenn die FAZ so weiter macht, sieht es schlecht aus mit dem Kundenzufriedenheitsreport.“</p>
<p>Beschämt brach gerade der städtische Nahverkehr zusammen. Wahrscheinlich, weil er nicht Gegenstand von Kundenzufriedenheitsreports ist.</p>
<p>Alles was wir empfinden, sagt Herr Reiner, erzählt sich durch den Kontrast. Glücklich ist man hier nur im Übergang. Mehrere Male Glück ist langweilig, mehrere Male Unglück ist komisch, wie tragisch der einzelne Unglücksfall auch ist.</p>
<p>Na klar, „man möchte sagen, dass der Mensch glücklich sei, ist im Schöpfungsplan nicht vorgesehen“. (Sigmund Freud)</p>
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