DIE EINSCHLÄGE KOMMEN NÄHER (2)

„Pressekrise“ gibt es beinahe überall auf der Welt. Und überall ist ganz gewiss nicht allein „das Internet“ daran schuld, sondern auch ein Diskurswechsel in der politischen Ökonomie und im „kulturellen Klima“, wie man so sagt.

Die Beispiele Ukraine und Griechenland haben es schmerzlich gezeigt: Wir verfügen nicht mehr über das demokratische Instrument einer „freien Presse“. Es geht dabei nicht um eine hegemoniale „Meinung“, die einmal entsteht, wenn Volk und Regierung sich gleichsam rauschhaft einigen (so etwas pflegt in aller Regel beim „Ausbruch“ von Kriegen stattzufinden, und wenn wir das gerade beobachten, lässt es sich möglicherweise auch als Symptom dafür verstehen, dass hier wie dort das Empfinden vorherrscht, sich in einem kriegsähnlichen Zustand zu befinden); vielmehr geht es um einen strukturellen Wandel, der uns als „Zeitungskrise“ und Modernisierungsproblem bei der Digitalisierung verkauft wird.

In Wahrheit geht es um einen fundamentalen Wandel der publizistischen Öffentlichkeit in einem Klima, das man als „post-diskursiv“ bezeichnen könnte. An die Stelle der Verhandlung von Werten, Absichten und Zielen sind die Abgleichungen von Geschmacksfragen getreten.

Alle fundamentalen Impulse des Menschen sind dem Wandel unterzogen: Die Arbeit, die Liebe, die Familie, die Kritik, die Schönheit, die Freiheit, die Vernunft …

Das Wesentliche ist nicht, dass alle diese Begriffe unter geänderten Bedingungen etwas anderes bedeuten; das, natürlich, haben sie immer getan, in der dialektischen Beziehung zwischen Diskurs und Praxis. Das Wesentliche ist vielmehr, dass sie anders bedeuten, dass die Funktion der Diskurs-Attraktoren eine andere wird. Weiterlesen

ANGELAS SPIEGEL-BILD

MERKELS WEINENDE SCHÜLERIN. So titelt nicht etwa die Bild Zeitung, das Zentralorgan der deutschen Niedertracht, sondern der SPIEGEL, das Zentralorgan von, ach, Nix-viel-besserem. Das Wichtigste jedenfalls erfahren wir auch hier. Zum Beispiel: „RTL-Casting mit Dieter Bohlen: Inka Bause wird Jurorin beim ‚Supertalent’“. Und dazu das täglich blonde Grinsegesicht. Wow, jetzt aber. Und dann erfahren wir auch noch was übers Schlankwerden ohne fünf verbotene Lebensmittel. Ups, das ist ja Werbung, hätte man so nicht gleich erkannt. Aber ist doch schon alles so was von egal.

Und was gibt’s so bei Lidl (wenn ich schon mal auf der Spiegel Seite bin)? Aha. Eine Kaltzonenfritteuse. Ich habe keine Ahnung wie ich so lange leben konnte ohne eine Kaltzonenfritteuse.

Und was sagt Bild, außer dass man Löwenbabies süüüüüüüüüüüüss findet (mit zwölf üs): Bundestag sagt ‚Ja‘ zu Griechen-Milliarden. Na, wer würde da schon ‚Nein‘ sagen wollen. Und dass Frau Niernhaus ihre Hirn-Operation bereut, das ist fast die gleiche Story wie im Spiegel. Bloß in noch. Kürzeren. Sätzen.

Ich sehe den Tag kommen, wo Merkel-TV, Bild und Spiegel fusionieren, zu ANGELAS SPIEGEL-BILD.

Eins auf die Presse, mein Herzblatt (42)

Lesen wir auch diese Nachricht auf Spiegel-online von hinten, also durch die sie begleitenden Werbeclicketiklackse.

Die Nachricht:

„Deutsche Touristen buchen weniger Pauschalreisen nach Griechenland – zu groß ist offenbar die Verunsicherung über das Ausmaß der Krise. Schnäppchenjäger sollten sich aber keine Hoffnungen auf Sonderangebote machen.“

(Im Text stellt sich dann zwar heraus, dass es eher die Individual- als die Pauschalreisen sind, die da betroffen sind, aber wer würde schon einen Text über Rucksack- und Nobeltouristen lesen? Der Deutsche ist ein geborener Pauschaltourist)

Und nun zu den (übrigens wechselnden) Anzeigen (man kommt sich vor wie auf dem Bahnhof, wo man beim Weg von einem Bahnsteig zum anderen an diesen bescheuerten Reklameaufstellern vorbei muss, in denen die eine Anzeige die andere abwischt, damit einem nicht langweilig wird). Jobsuche, Lotto, Lufthansa, Kaufland: Mediterranes Angebot (wenn’s schon keine Schnäppchenreise nach Griechenland gibt), billige Mietwagen und die üblichen Finanzgurus, die einem, nur hier, ihre Dienste anbieten wie weiland Wahrsagerinnen oder Sternengucker. Man begreift allein anhand dieser Anzeigen, wie es um den deutschen Mittelstand des Jahres 2015 bestellt ist.

Und dann auch noch das: Das Erwachsenen-Hotel. Weiterlesen

Eins auf die Presse, mein Herzblatt (40)

Geht’s noch? Am Vorabend des Referendums in Griechenland scheint die deutsche Presse von einem Rausch der Niedertracht und der Überheblichkeit erfasst, der knapp unterm Herrenvolk-Duktus stattfindet. Dabei gibt es die (scheinbar) softe Variante, die etwa der Spiegel in einer als Reportage getarnten Propagandageschichte über das Kindervolk da im Süden pflegt. Da wird aus einem Dorf berichtet, wo die Männer wie der lokale Tavernenwirt (Spezialität Lammfrikadellen, ach was, das ganze Dorf ist für Lammfrikadellen „bekannt“) zugeben, „er kenne sich nicht gut aus mit Politik, aber wie alle hier macht er sich in dieser Woche Gedanken über die Zukunft – die seines Landes, seines Dorfes und seine eigene“. Ja so ist er, der Grieche, „weitab von Athen“ (nämlich 50 Kilometer), kennt sich nicht aus, aber macht sich seine Gedanken.

„Um was es beim Referendum geht, sagt er, wisse er nicht ganz genau. Er hat einen ‚Ochs’-Flyer von den örtlichen Syriza-Leuten bekommen, der ihn auffordert, mit Nein zu stimmen. Nein zu den Sparauflagen der europäischen Geldgeber.“ Typisch, diese Linken. Nutzen es schamlos aus, dass er sich nicht auskennt, der gute alte Grieche, UNSER guter alter Grieche mit der Lammfrikadellen-Taverne weitab von Athen, nämlich 50 Kilometer. Weil nämlich 50 Kilometer von Athen, spätestens, UNSER deutsches Traum-Griechenland beginnt, wo brave, aber unwissende „Vasilis“, so nennt der Spiegel diesen Touristenhirtenwirt natürlich, der jetzt nicht Sirtaki sondern nach den Syriza-Leuten tanzt, nur darauf warten, deutschen Herrenmenschen Souflaki oder sonstwas zu servieren.

„’So verrückt wie in dieser Woche war es hier noch nie’, sagt Vasilis. Kaum hatte Tsipras sein Referendum verkündet, strömten noch in der Nacht Hunderte Menschen zur Alpha Bank direkt gegenüber. Sein Freund Athanasios nicht. Der hat 6000 Euro unter seinem Schäferhund versteckt, in einem Loch unter der Hütte.“ Es war doch hoffentlich ein deutscher Schäferhund, oder? Aber der deutsche Leser nickt auch so bedächtig mit dem Kopf: Dazu hat er ja seine Presse, dass alles genau so ist, wie er es sich vorgestellt hat. Weiterlesen

DENKWÜRDIGER WANDEL IN ZEITUNGSPAPIEREN

Zwei Bilder von Zeitungen, die uns in literarischer wie in bildnerischer Form überliefert sind. Die eine, die vom biedermeierlich-patriarchalen Bürger, der sich wohlig und sicher im Lehnstuhl hinter seiner Zeitung „vergräbt“, und der Frau, allenfalls, „das Wichtigste mitteilt“. Ein Instrument der Weltbeherrschung, gewiss, im Großen wie im Kleinen. Ohne Zeitungen würde die Welt dieses Bürgers nicht funktionieren, und auch nicht ohne das Privileg ihres Gebrauchs.

Das zweite Bild, schon grauenvoller und doch mit dem ersten eng verbunden, stammt von Peter Weiss, der es in seinem Tagebuch notierte: „Morgens treten wir, ohne uns dessen recht bewusst zu werden, fast regelmäßig, zum Ritual eines Totengedenkens an. Während wir unserem Körper die erste Tagesnahrung zuführen, nehmen wir die Zeitungsmeldungen auf, kauend, schlürfend erfahren wir von den Erschlagenen, Zerstückelten, Verbrannten , Zerquetschten und Ertrunkenen, von der an Krankheit, Schwäche, Auszehrung oder Verzweiflung Zugrundegegangenen, von denen, die es einzeln niederstreckte, paarweise, in kleinen Gruppen, bis zu den Massen, den Ungezählten“.

Mit der Zeitung hat der Bürger es sich über Jahrhunderte mit dem Grauen der Welt gemütlich gemacht. Aber damit scheint jetzt so langsam Schluss. Mit den neuesten Todesritualen und Katastrophenmeldungen aus dem Internet macht man es sich so leicht nicht gemütlich. Die Zeitungen selber aber zerbrechen förmlich in Grauen in Gemütlichkeit; insbesondere am Wochenende, Weiterlesen

Wie ich einmal ganz, ganz viele Klicks erhielt

Sex. Hitler. Katzen. Grillen. Umsonst. Hitler. Krieg. Islam. Hitler. Sex. Selfie. Baby. Eisbären. Hitler. Diät. Freeware. Nike. Hitler. Apple. Sex. Katzen und Hunde. Red Bull. Terror. Ausländer. Hitler. Sex. Urlaub. FC Bayern. Hitler. Mohamed. Auto. Ferrari. Hitler. Goebbels. Nackt. Tierschutz. Busen. Kopfhörer. Apple. Sex. Bikini. Hitler. Schwule. Asyl. Zinsen. Hitler. Game of Thrones. Sex. Umsonst. Wetter. Hitler. Hunde. Schnäppchen. App. Hitler. Hitler. Hitler. Katzen. Hitler. Krebs. Grillen. Fernbedienung. Hitler. Bomben. Sex. Hitler. Smart Phone. Diät. Champion’s League. Hitler. FKK. Rundfunkgebühren. Hitler. Deutsche Bahn. Mario Barth. Hitler. Witze. Boy Goups. Sex. Hitler. Porno. Hitler. Preiswert. Diät. Bratwurst. Asylbetrug. Moschee. Diät. Sport. Hitler. Drittes Reich. Alte Freunde. Geil. Tatort. Hitler. Katzen. Grillen. Umsonst. Merkel. Diät. Bergdoktor. Hitler. Kinderporno. Papst. Fett. Hitler. Bank. Tierbaby. Hitler. Fußball. Hitler. Fußball. Hitler. Wetter. Hitler. Promi. Hitler. Porno. Hitler. Hunde. Hitler. Heil.

 

Eins auf die Presse, mein Herzblatt (39)

Da fordert man schlicht „Schafft das Feuilleton ab!“, und niemand nimmt das so richtig ernst, höchstens sind Feuilletonisten ein bisschen beleidigt, und wenn Feuilletonisten beleidigt sind, machen sie auf Ironie. Dabei wird doch das Feuilleton sowieso abgeschafft, nicht weil so ein Zausel wie ich das fordert, sondern… Na? Genau, wegen dem Markt, Dummie! Ein Feuilleton bringt nicht viel ein, aber es kostet. Was nicht viel einbringt aber kostet, das wird abgeschafft. Am besten so, dass man es nicht wirklich merkt. Bei der Süddeutschen Zeitung vom 8. Mai des Jahres 2015, die man für stolze 2 Euro und siebzig Cent erwerben kann, kriegt man bei 60 Seiten Umfang doch ein ordentliches Papiergewicht zusammen. Von diesen 60 Seiten sind genau 2 Zeitungsseiten Feuilleton und eine ¾ Seite „Literatur“, dazu kommt eine weitere ¾ Seite „Wissen“ (Wussten Sie schon: „Latex in der Wand von Flugzeugen dämpft Lärm“). Die Abschaffung des Feuilletons ist da offensichtlich nicht mehr aufzuhalten. Natürlich nennt man das nicht so. Sondern bringt lieber solche „Münchener Neueste Nachrichten aus Politik, Kultur, Wirtschaft und Sport“:

„Ein REGENWURM, sechs Zentimeter kurz, hat in Darmstadt einen Polizeieinsatz ausgelöst, Eine Frau hatte das Tier beim Waschen eines Salats entdeckt und für eine gefährliche Schlange gehalten, teilte die Polizei mit. Die Frau rief um Hilfe, die eigens angerückte Streife konnte aber glücklicherweise sofort Entwarnung geben.“

Dolle Geschichte, gleich unter dem Neuesten von den gebärfreudigen Royals. Wenn auch etwas verkürzt dargestellt. Denn in Wahrheit rief niemand um Hilfe, sondern Weiterlesen

Eins auf die Presse, mein Herzblatt (38) – „GELD-SPEZIAL“

Haben wir uns eigentlich mal gefragt, was ein Vertreter der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz so in seiner Freizeit macht? F.A.Z.-Lesen schließt auch diese Informationslücke. Fernsehen, aber natürlich nur wertvolle Programme. So bestätigt es Rechtsanwalt Klaus Nieding bei der Hauptversammlung der Aktionäre der Commerzbank, der die Kapitalerhöhungen des Unternehmens kritisiert, die die Dividenden der Aktien schmälern. Die „Schönheitsoperation“ eines Kapitalschnitts sei, so Nieding, „ebenso künstlich wie der Busen von Carmen Geiss“. Jetzt wissen wir, was ein Vertreter der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz im Fernsehen guckt, und wohin. Danke, F.A.Z..

*

Und wie sieht es im Wahlkampf in GB aus? In der F.A.Z. liest man: „Größter Geldgeber von Ukip ist derzeit der Medienunternehmer Richard Desmond. Er hat der Partei in den letzten sechs Monaten insgesamt 1,3 Millionen Pfund überweisen. Desmond, dem neben Zeitungen und Zeitschriften auch verschiedene Porno-Fernsehkanäle gehören, hat (…) früher die Konservative Partei unterstützt. Doch damit hat es sich mittlerweile. Er habe die Nase voll von den Oberschichts-Schnöseln um Premier Cameron und ‚Champanger-Sozialisten’ wie dem Labour-Führr Milibrand, verkündete Desmond kürzlich. Ukip solle ‚ein Dorn im Fleisch’ der beiden etablierten Parteien werden, wünscht sich der Unternehmer – und zückt dafür gerne das Scheckbuch.“

Das Scheckbuch zücken. Meiner Treu. Bzw. Good Grief.

*

Und eine Überschrift aus dem „Finanzen“-Teil zum Motto: Wer hätte das gedacht?: „Für viele Hedgefonds war 2014 kein erfolgreiches Jahr/ Einige Fondsmanager haben trotzdem sehr gut verdient“. Wer mag da noch von Krise reden? Weiterlesen

Eins auf die Presse, mein Herzblatt (36)

Seit der deutschen Qualitätspresse zu Ohren gekommen ist, dass ihren Käufern das Lesen längerer zusammenhängender Texte zwischen den Werbungen schon arge Probleme bereitet, haben Sie irgendwo in ihren Redaktionsräumen einen besonders forschen Praktikanten (er wollte ja eigentlich zum Fernsehen, aber, ach, da war er irgendwie überqualifiziert) sitzen, der sucht extrem endgeile Bilder heraus, wenn es zu einem Text jetzt eigentlich also so richtig gar keine Bilder bräuchte. Kinobilder zum Beispiel. Hollywood kommt gut.

Jetzt hat man also in der Süddeutschen Zeitung als Aufmacher für das Feuilleton (16. März 2015) einen Text über die Drohung der griechischen Regierung „mit einer Flüchtlingswelle“.  In dem Text wird kurz auch der Film World War Z erwähnt, in dem „Migrantenströme als mörderische Zombiemasse gezeigt werden“, was man eine, sagen wir, ein wenig vereinnahmende Interpretation lesen kann, aber sei’s drum. Darüber aber sehen wir ein großes Bild aus dem Film, in dem eben jene „Zombiemasse“ eine gewaltige Mauer erstürmt.

Der emotionale Überschuss eines solchen Bildes gegenüber einem Text, den man ohne es vielleicht ein wenig, äh, diskursiver läse, gehört der On-Beat-Schule der neuen Zeitungsillustration an. Im Gegensatz zur Bild-Zeitungs-Illustration, in der ein Bild gleichsam die Parallelexplosion zu einer Textzeile ist, und im Gegensatz zu einer Off-Beat-Illustration (wie sie der taz in besten Zeiten gelingt), wo Text und Bild einen Spannungsraum bilden, ist die On-Beat-Illustration, die FAZ, Süddeutsche und Welt pflegen nichts als Verstärkung und Bestätigung, manchmal mit einer bildungshuberischen oder mit einer popkulturellen Nerd-Note. Und mit übrigens kognitiv verheerenden Folgen. Die Migrations-/Zombie-Analogie stellt die Metapher, die George A. Romero und die besseren seiner Nachfolger anboten (Zombies als Wiederkehr der „Verdammten dieser Erde“, wie Romero sagt), sozusagen auf den Kopf. Romero hat in den Zombies die Migranten gesehen; die FAZ sieht in den Migranten die Zombies. Weiterlesen

Eins auf die Presse, mein Herzblatt (34)

Eine neue „Klasse“, wie etwa die der ebenso voll verblödeten wie anti-sozialen „wirtschaftlichen Elite“ braucht natürlich auch eine neue Entourage zum Legen entsprechender Schleimspuren. Zum Beispiel sind diese Premium-Klasse-Menschen schon zu vertrottelt, nein quatsch, zu beschäftigt, um so etwas wie eine „Geschäftsreise“ zu planen (also das Zeug, wo man sich amüsieren kann, den Konkurrenten austrickst und das alles noch bezahlt bekommt). Man braucht dazu vielmehr einen „Mobilitätsdienstleister“, wie er in der Beilage  in der Tageszeitung Die Welt unter dem Titel „Neue Geschäftsreisen“  (die alten, so zwischen Seminarraum im Adlon und Luxus-Bordell sind ja auch ein bisschen langweilig geworden), „Mit Fokus auf nachhaltigem Travel Management“, ehrlich wahr, vorgestellt wird: „Die Geschäftsreise von morgen ist durch einen beratenden Rundum-Mobilitätsdienstleister organisiert. Geplant, begleitet und nachbearbeitet wird der Business Trip über ein einziges Tool“.

Neue Männer kriegt das Land! Gestern ließen sie sich von Julia Blösch im Outfittery-Paket einkleiden, damit sie gleich erkennen, wer zu ihnen gehört, heute kriegen sie eine Komplettlösung, die „den Geschäftsreisenden schnell und qualitativ hochwertig von Tür zu Tür bringt“. Genau gesagt nennt man so etwas, einen „Traum von der End-to-End-Door-to-Door-Lösung“.

Einen Traum übrigens, den sie meiner dementen Oma aus Kostengründen versagt haben. Aber das nur nebenbei. Weiterlesen