Archiv für die 'Gesellschaft'-Kategorie

Apr 15 2014

UNTERWEGS

Veröffentlicht von + unter Gesellschaft.

Am dritten Nachmittag in dem kleinen Café, in dem nicht einer der ungefähr 20 Stühle zum anderen passte, dafür aber alle zu dem Getränk, an das ich mich gewöhnt hatte, meinte der Mann, der immer am selben Platz saß und auf das verfallene Haus gegenüber starrte, als sei er mir eine Erklärung schuldig: „Da im dritten Stock ist sie ermordet worden“. Dann schwieg er wieder.

An den folgenden Tagen begrüßten wir uns jeweils mit einem kleinen Kopfnicken. Ich hätte nicht gewagt, unsere geheime Verabredung zu versäumen, zu einem Getränk und einer Portion Untröstlichkeit.

Ein echtes Scheißgefühl hielt ein paar Tage an, nachdem ich das Land verlassen hatte.

 

 

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Apr 10 2014

KUNST/ZEIT/SCHRIFT 1/14

Veröffentlicht von + unter Gesellschaft,Kunst.

Was macht das Bild zur Kunst, und was macht die Kunst so begehrenswert für das Kapital?

Das Wesen des Bildes als Kunstwerk, so viel ist klar, liegt in einer Mehrdeutigkeit. Es zeigt etwas, und es ist etwas. Es zeigt etwas, das es ist, und es ist etwas, das es zeigt. Daher öffnet es den Raum der Suche, die nicht gelingen will und nicht gelingen kann, denn was es zeigt, entfernt, was es ist, und was es ist, entfernt das, was es zeigt. Der Vorgang ist mehr oder weniger „unendlich“.

Es ist zugleich Vergangenheit und Gegenwart (eine Trauer um das, was vergangen ist, und eine Lust am Gegenwärtigen). Oder, um es mit den Worten von Walter Benjamin zu sagen: Das Bild der Kunst ist „das dialektische Bild“, also eines, in dem das Vergangene mit dem Gegenwärtigen „mit einem Schlag“ zusammenfällt. Man könnte auch sagen, es ist eine Sache, die zugleich da und nicht da ist. Alles, was ich unternehme, um es zu einem endgültigen Da-Sein zu zwingen, ist zum Scheitern verurteilt. Zugleich ist es unmöglich, es nicht zu versuchen. Im religiösen Kontext würde man wohl von einer Offenbarung sprechen.

Die Offenbarung zeigt etwas, was vorher nicht gesehen werden konnte oder gesehen werden durfte. Einen Abdruck der Götter zum Beispiel. Als „Kunst“ könnte man jenen Abdruck des Nicht-Gesehenen verstehen, in dem etwas, das schon immer da war mit etwas zusammentrifft, das vollkommen flüchtig, eben durch und durch gegenwärtig ist.

Die Offenbarung wirft die Schöpfung und die Apokalypse in eins. Sie steht im Widerspruch zu jenen Göttern, mit denen man „handeln“ kann (wie mit dem christlichen Gott, dem man durch ein ihm „gefälliges“ Leben, durch gute Taten und schlichte Zahlungen an seine Vertreter, Strafen im Jenseits und nach dem „jüngsten Gericht“ abhandeln kann). Weiterlesen »

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Apr 07 2014

Notiz über Mehrheit

Veröffentlicht von + unter Gesellschaft.

Einerseits, so scheint es, hat es noch nie eine Gesellschaft gegeben, in der es wie in der unseren einfach und gefahrlos ist, nicht nur eine Meinung zu haben, sondern sie auch in die (mediale) Öffentlichkeit zu tragen. Auf meinem blog kann ich sagen und veröffentlichen, was ich will, und wenn es auch der größte Blödsinn wäre. Die Grenze meiner Rechte zur Äußerung wäre immer nur die Grenze zu den Rechten der anderen. (Gewiss sind diese Grenzen auch nicht vollkommen unabhängig von der Machtposition eines Menschen, über einen wehr- und machtlosen Mitbürger herzuziehen birgt weniger Gefahren, als über die Bundeskanzlerin oder den lokalen Mafia-Boss herzuziehen.)

Andrerseits aber waren wohl auch noch nie die Kräfte der Vereinnahmung, der Kontrolle, der Überwachung so groß wie derzeit. Meinungsäußerungen in den alten und neuen Medien scheinen geradezu prädestiniert, beim freien Umherwandern eingefangen und ins Netz des Mainstreaming gedrängt zu werden. Ein Gedanke ist kaum heraus, da ist er auch schon von Gedankenpolizisten umzingelt. Man kann gar nicht politisch und ökonomisch machtlos genug sein, um sich sogleich zum Gedankenpolizisten berufen zu fühlen. Offensichtlich interessiert es kaum, ob ein Gedanke dazu geeignet ist, die Adressaten weiter zu bringen, anzuregen oder zu befreien, bzw. das alles eher nicht zu tun. Was zählt ist, ob man diesen Gedanken haben und verbreiten darf oder nicht.

Das hat nicht das Geringste mit einem Zwang zur „politischen Korrektheit“ zu tun, denn dabei geht es nicht um eine Einschränkung der Gedankenfreiheit, wie es die rechte Kritik gern unterstellt, sondern um eine Form des semantischen Respekts. Es ist das ur-demokratische Recht über die eigene Bezeichnung auch dann mitzubestimmen, wenn eine Mehrheit es aus Gewohnheit oder auch aus Bosheit unterbinden will. Dass man ein Wort wie „Neger“ nicht benutzen soll (wenn es einem schon nicht die historisch-moralische Sensibilität bestimmt), hat mit dem Respekt vor Menschen zu tun, die mit diesem Begriff leidvolle Erfahrungen verbinden. Die größte Ignoranz spricht aus dem, der auf sein Mehrheitsrecht pocht, den Begriff weiter zu verwenden, weil er doch in sich gar nicht diskriminierend gemeint sei.

Nicht die political correctness sondern ihre Gegnerschaft ist es, die das Denk- und Sprechverbot generiert, denn sie impliziert das Recht einer Mehrheit, sich (schon einmal) verbal respektlos gegenüber einer Minderheit zu verhalten. Weiterlesen »

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Apr 02 2014

Poesie online

Veröffentlicht von + unter Gesellschaft.

Auch beim dreistesten Versuch des Betruges entsteht gelegentlich eine seltsame Form der Poesie, an die man sich indes so sehr gewöhnt hat, dass man sie nicht mehr erkennt:

Sehr geehrter Kunde,

im vergangenen Jahr Sparkasse, zusammen mit vielen anderen deutschen Banken wurde das Ziel einer weit verbreiteten Internet-Betrug. Deshalb haben wir ein Projekt, dies zu verhindern Zukunft gestartet.
Alle Online-Bankkonten zu einem neu entwickelten Safety-System, das überwacht und verdächtige Aktivitäten in unserem Online-Bankkonto verbunden werden.
Wir können sehen, dass Ihrem Online-Bankkonto ist noch nicht mit dem neu entwickelten Sicherheitssystem ausgestattet. Daher bitten wir für 5-10 Minuten Ihrer Zeit, um dieses Sicherheitsupdate installieren.

Bitte auf den Link unten, um diesen Prozess zu beginnen klicken Sie auf

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Mrz 29 2014

Eins auf die Presse, mein Herzblatt! (26)

Veröffentlicht von + unter Gesellschaft.

Was man woanders Propaganda nennt, heißt bei uns Pressefreiheit. Zum Beispiel für die F.A.Z.

„Das ständige Trommeln von Linkspartei, Wohlfahrtsverbänden und Gewerkschaften gegen jeden, der mehr hat als man selbst, zeigt langsam Wirkung, wenn auch noch nicht übersetzt in Gesetze. Die Grünen, und mit ihnen viele in der SPD, scheinen per se dem Reichtum und den Reichen zu misstrauen.“

Was natürlich gar nicht geht, weil ja das Volk, wie Maximilian Weingartner so trefflich in seinem Artikel über „Die Doppelmoral gegenüber Reichen“ in der Ausgabe vom 29. März schreibt, auch Lotto spielt. Und wer nicht reich ist, ist selber schuld: „Wer aber als Bürger unzufrieden mit dem materiellen Zustand seines Lebens ist, der sollte etwas dagegen tun. Mehr Einsatz, um rascher befördert zu werden, ein neue Sprache nach der Arbeit lernen oder sich anderweitig fortbilden, um einen besser bezahlten Job zu bekommen. Oder eine Firma gründen. Das sind die Rezepte für einen finanziellen und gesellschaftlichen Aufstieg“. Und jetzt kommt es: „Genau wie die meisten Reichen es getan haben: Denn fast alle haben für ihr hohes Einkommen hart gearbeitet. Und selbst Erben, die das Unternehmen ihres Vater lenken, schuften oft bis zum Umfallen. Anwälte, Unternehmensberater und Selbständige etwa haben einen großen Teil ihrer Freizeit zuvor im Studium geopfert, um exzellente Noten zu schreiben und damit einen guten Arbeitsplatz zu ergattern“. Weiterlesen »

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Mrz 10 2014

JOE UND DER SOHN GOTTES (XII)

Veröffentlicht von + unter Gesellschaft.

Richtig weit war es wirklich nicht. Aber das sagt sich so, wenn man den ganzen Tag gelaufen ist, mit Nazis gekämpft hat und vor Schutzengeln fliehen musste. Joe und Ayse schleppten Pablo zwischen sich, der steif und fest behauptete, die Nachrichten aus seinem Kopf würden unten bei den Füßen einfach nicht mehr ankommen. Auf den Esel war er auch nicht zu bringen gewesen.

„Ihr wartet hier“, sagte Murx als sie das gewaltige Gartentor erreicht hatten. Ziemlich weit weg war wohl ein Haus, man konnte es nur ahnen. Es wurde schließlich auch immer noch dunkler.

„Ich schleich’ mich rein, und ich mach’ euch dann auf.“

Ein Hund bellte weit hinten. Es hörte sich an, als wäre er riesengroß. Balthasar sträubten sich die Haare. Er kannte diese Tiere. Manche waren gut und manche böse. Es war schwer, zu erkennen, zu welcher Sorte eines davon gehörte.

„Um den kümmere ich mich schon“, beruhigte Murx die anderen. „Der kennt mich.“

Matrix sah Murx schon wieder so komisch an.

Dann verschwand sie in der Dunkelheit.

Vor Aufregung stellten sich Pablos Füße wieder auf Empfang um. Ayse und Joe konnten ihn loslassen, er blieb stehen. Pablo sah auf seine Füße hinunter als wollte er eine detaillierte Erklärung von ihnen. Pablos Füße schwiegen.

Dunkle Kälte kroch allen die Beine hoch.

Der Hund bellte noch einmal heftig, dann ging das in ein aufgeregtes freundliches Jaulen über. Und irgendwie hatte es Murx endlich geschafft, Habermas zum Schweigen zu bringen. Habermas war der Name des Hundes.

Eine ziemlich lange Zeit später sahen sie in einiger Entfernung Lichter angehen. Der kleine Trupp näherte sich dem Gebäude. Dann ertönte ein Summen über dem kleinen Eingangs neben dem Tor für die Automobile. Eine Überwachungskamera suchte die Gegend ab. Aus einem Kasten ertönte die blecherne Stimme von Murx: „Na los, kommt doch rein! Is’ echt gemütlich hier.“

Joe machte die Tür auf, und sie gingen langsam den Fußweg zu den Lichtern hinauf. Die Straße für die Automobile ging hinten herum. Noch mehr Lichter waren angegangen, am Fußweg entlang und auf der Straße für die Automobile. Balthasar sträubte sich ein wenig. Aber er war zu müde um es auf etwas Prinzipielles ankommen zu lassen.

Sie erreichten den Eingang der Villa

„Boah“, murmelte Albert. Weiterlesen »

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Feb 15 2014

Kleinigkeiten (37)

Veröffentlicht von + unter Gesellschaft.

„Wir wollen mehr Hannah Arendt wagen“, so der Titel eines Artikels im Feuilleton der F.A.Z. Und ein anderer, zu einer Satire-Sendung im Medien-Teil lautet: „Sie wollen weniger Merkel wagen“. Meine persönliche Fortsetzung: „Ich will weniger Elfriede Mayer wagen“. Jetzt wissen Sie natürlich nicht, wer Elfriede Mayer ist. Glauben Sie mir: Das wollen Sie gar nicht wissen.

*

Im „Münchner Feuilleton“ antwortet Dieter Reiter (SPD), Wirtschaftsreferent der Stadt, auf die Frage „Was liegt Ihnen mehr: Giesinger Bastelgruppe oder Staatsoper?“:

„Man kann durchaus nachmittags basteln und abends in die Oper gehen“.

Das ist doch die Lösung, ihr Dummies!, für alle ökonomischen und kulturellen Fragen: Nachmittags Basteln und abends in die Oper.

*

„Europas Aktien ziehen Dividendenjäger an“, heißt es in der F.A.Z. Auwehzwick! Jetzt kommen auch noch die Dividendenjäger. Nach den Gewinnmitnehmern, den Leerverkäufern, den Heuschrecken und den Steuerhinterziehern, nach Sanierern, Konkursverwaltern, Absahnern, Experten, Rating Agenturen, Schnäppchenjägern und Insidern, jetzt also: der gemeine Dividendenjäger. Ja sind denn die armen europäischen Aktien nicht schon gestraft genug? Weiterlesen »

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Feb 06 2014

GESCHICHTEN VOM HERRN REINER UND HERRN KAINER

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Herr Reiner und Herr Kainer saßen in dem Wirtshaus, das, mehr recht als schlecht, ihnen das alte ersetzt hatte, und sie grübelten über den Tod.

„Ein jeder muss einmal gehen“, sagte Herr Kainer.

„Ja, aber der Horst, der hätte doch noch ein bissel bleiben können“, meinte nach einer kurzen Pause Herr Reiner.

„Freilich, den hätten wir schon noch gebraucht.“

„Aber da kannst du nichts machen.“

„Ich weiß aber, was wir jetzt machen“, sagte Herr Kainer.

„Und zwar was?“, fragte sein Freund.

„Wir gehen hinaus und bieseln seinen Namen in den Schnee.“

„Mit einem Kreuz dahinter?“

„Nein, der Horst, der braucht kein Kreuz. Der krieg ein Ausrufezeichen.“

„Aber ein Kreuz bieselt sich leichter“, gab Herr Reiner zu bedenken.

„Nichts da“, beschloss Herr Kainer.

„Und!“, wandte Herr Reiner weiter ein. „Horst Tomayer – Ausrufezeichen! Das packen wird doch gar nicht mehr. In unserem Alter.“ Weiterlesen »

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Feb 02 2014

Kleinigkeiten (36)

Veröffentlicht von + unter Gesellschaft.

Es gibt Worte, die nur von denen benutzt werden, die mit ihnen eine Zumutung von sich weisen wollen. „Politisch korrekt“ zum Beispiel. Ein Begriff, den fast nur Leute benutzen, die liebend gern eine rassistische oder sexistische Sauerei loswerden wollen, sich aber nicht getrauen würden, wenn man nicht eine Instanz verachten könnte, die es einem verbieten würde. Das selbe gilt für „Gutmenschen“. Auf „Gutmenschen“ schimpfen vor allem Leute, die echt keinen Bock haben, sich beim Kauf von T-Shirts die gute Laune durch Hinweise auf Kinderarbeit und Ausbeutung verderben zu lassen. Und natürlich geht „Tugendterror“ von jenen aus, die lieber ein paar weniger Waffenexporte an korrupte Diktaturen hätten oder frecherweise fordern, man könnte vielleicht auch Asylbewerber als Menschen behandeln. Idiotischerweise haben es sich auch genügend „Linke“ zur Gewohnheit gemacht, über das politisch Korrekte, die Gutmenschen und den Tugendterror zu feixen. Als wollten sie nicht bemerken, dass damit gar nicht bloß die paar Eiferer und Rechthaber gemeint sind, die auch uns den Tag verderben können, sondern sie selber. Der politisch korrekte, tugendterroristische Gutmensch ist nichts anderes als die Stürmer-Karikatur des Linken. Und wer lacht da am lautesten?

*

„Der ukrainische Markt ist einfach zu vielversprechend, um nicht zu versuchen, seine Ausrichtung zu ändern“, so sagt der stellvertretende russische Ministerpräsident Igor Schuwalow, laut der Wochenzeitung DIE ZEIT, „über die Interessen Russlands in der Ukraine“. Da sind wir aber froh, dass die Interessen Europas in der Ukraine nur in der Verwirklichung der Menschen- und Bürgerrechte, einer so toll wie bei uns funktionierenden Demokratie und in der Pressefreiheit bestehen. Der ukrainische Markt interessiert uns dagegen so wenig, dass hierzulande für die Ukrainer die Demonstrationsrechte gefordert werden, die bei uns selber schon längst abgeschafft sind. So demokratisch sind wir. Weiterlesen »

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Jan 28 2014

Kleinigkeiten (35)

Veröffentlicht von + unter Gesellschaft.

Geschwätz

Im „Süddeutsche Zeitung Magazin“ dürfen 45 Prominente eine Frage an den Bundestrainer Joachim Löw stellen und werden dafür mit einem mehr oder weniger künstlerischen Portrait belohnt. Und mit einer Sprechblase, die Löw, der sich auskennt mit Medien, darbietet oder darbieten lässt. Ausgewogen, nichtssagend, nett.

Löw hat noch nie an einer politischen Demonstration teilgenommen, nimmt aber seine „demokratischen Rechte wahr, indem ich immer zur Wahl gehe“. In Deutschland „hat sich der Umgang mit Nationalsymbolen sehr entkrampft“. Und: „Natürlich sind wir uns der dunklen Seiten unserer Geschichte stets bewusst, aber wir wissen auch, dass das heutige, demokratische Deutschland ein Staat ist, zu dem man sich klar bekennen kann“.  „Gewalttäter im Fußball sind eine Minderheit, sie missbrauchen den Fußball, sie sind keine Fans, sie haben in den Stadien nichts zu suchen“. Und auf die Frage von Tim Mälzer: „Wie weit würde die derzeitige Nationalmannschaft mit mir als Trainer kommen?“, folgt pflichttreu die Antwort: „Vor ein paar Tagen war ich in Ihrem Restaurant in Hamburg“.  Ja, und so viel ist klar, was die Frage von Joe Kaeser, Vorstandsvorsitzender der Siemens AGV anbelangt, was Vorstandsvorsitzende von einem Bundestrainer lernen könnten: „Man sollte klare Ziele formulieren und diese konsequent durchsetzen, aber bei allem Druck die Menschlichkeit nie vergessen“. Von Jogi Löw und unseren famosen Medien lernen heißt schwätzen lernen.

Das Geschwätz, wir wissen es und sind deshalb nicht gleich überheblich, gehört zum Zusammenhalt einer Gesellschaft und ihrer Subsysteme. Aber stellen wir uns eine Gesellschaft vor, die nur noch durch das Geschwätz zusammengehalten wird!

Notizen nach einem Übermaß an „Freiheits“-Floskeln

Der Begriff Freiheit kommt im Allgemeinen nur in einer Rhetorik der Macht vor. Menschen, die sehr viel von Freiheit sprechen ist daher grundsätzlich zu misstrauen. Weiterlesen »

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