Jun 30 2011

Nachschriften zu den „BLÖDMASCHINEN“ (2)

Veröffentlicht von unter Gesellschaft.

I. FUSSNOTEN ZUR PRODUKTION DES KLEINBÜRGERTUMS

„Der Kleinbürger“, schreibt Roland Barthes in den „Mythen des Alltags“, „ist ein Mensch, der unfähig ist, sich den Anderen vorzustellen“.  So ist er, in der Geschichte und in der Biographie, geworden. Um – ökonomisch und sozial – als Kleinbürger zu überleben, als Mensch, der nicht allein seine „nackte“ Arbeitskraft zu Markte trägt, sondern auch mit Bildung, Tradition, ein wenig Besitz, ein wenig Distinktion aufwarten kann, musste man also, es mag im 18. Jahrhundert begonnen haben, eben dieser Fähigkeit, sich den Anderen vorzustellen, nach und nach entledigen. Möglicherweise entstand das dadurch, dass man sich verbieten musste „nach oben“ zu schauen (in die Welt von „denen da oben“, die nicht nur unerreichbar sondern auch moralisch inakzeptabel war), und zugleich verbieten musste nach unten zu schauen, in den Abgrund der niederen Klassen, in die man durch Unglück oder Fehlverhalten hinunter fallen könnte (und möglicherweise ohne als gefallener Kleinbürger vom Proletariat aufgefangen zu werden). Sich den Anderen unvorstellbar zu machen gehörte gleichsam zur Sicherung der Klassenerhalts im Kleinbürgertum. Interessanterweise zur gleichen Zeit, da sich andere Klassen oder Nebenklassen gerade darauf kaprizierten, sich das Andere und den Anderen vorzustellen (bis zu jenem Grad, da man in sich selber nicht mehr zuhause sein konnte).

Barthes fährt fort: „Im kleinbürgerlichen Universum sind alle Fakten der Konfrontierung solche der Rückstrahlung, jedes Andere wird auf dasselbe zurückgeführt. Die Schauspiele, die Gerichte, Orte, an denen der Andere sich möglicherweise zeigt, werden zu Spiegeln“. Kleinbürger-Sein also heißt nicht allein, Mitglied oder Insasse einer bestimmten Klasse mit einer bestimmen sexuellen Ökonomie zu sein (Unterhalb der Verschwendung, oberhalb des Mangels), sondern es bedeutet auch eine bestimmte Welt-Wahrnehmung (oder eben: Nicht-Wahrnehmung). Das eine mag das andere historisch bedingen, aber es ist offensichtlich nicht einfach dasselbe. Und immer wieder auch hat es Menschen gegeben, die sich politisch-ökonomisch nur dem Kleinbürgertum zurechnen können (darunter natürlich nahezu alle jene, die jemals sich an einer Kritik des Kleinbürgertums versucht haben), die entsprechende Verblendung und Verspiegelung nicht mitmachten. Und umgekehrt haben wir vollständig verspiegelte kleinbürgerliche Könige, Diktatoren, Popstars und Wissenschaftler zur Genüge kennengelernt.

Nun ist aber diese doppelte Verkleinbürgerung des Menschen in der westlichen Welt nicht allein ein Produkt der historischen Entwicklung von Wirtschaft, Technik, Kultur und Ästhetik (ein Endprodukt, wenn man Barthes’ pessimistische Sicht teilt), sondern sie lässt sich auch ganz konkret und direkt politisch herstellen. Nicht nur in einem historischen Fluss, sondern auch immer wieder und immer wieder aufs Neue. Daher kann man Barthes’ Satz (aus dem Jahr 1957) auch umwenden: Wenn es gelingt, in Adressaten medialer, kultischer und semiotischer Attacken „den Anderen unvorstellbar zu machen“, dann habe ich einen Kleinbürger produziert. Und in dieser Produktion habe ich (nun ja, ein „echtes“ Ich ist das natürlich nur in der satirischen Überspitzung, es handelt sich eben um: Maschinen), da ich dem Adressaten das Denken des Anderen ausgetrieben habe, auch das Denken an eine andere Macht ausgetrieben (und natürlich auch das Denken an gar keine Macht). Es überrascht nicht, dass Macht den Kleinbürger vor allem als Kleinbürgerlichkeit erreicht – und dennoch fehlt uns eben dieser Gedanke in den meisten politisch-moralischen Diskursen. So kann man sich unter einer „demokratischen Gesellschaft“ einerseits eine Gesellschaft vorstellen, die möglichst viele Kleinbürger möglichst ohne Zwang zufrieden stellt. Man kann sich unter einer (sagen wir einmal pathetisch: „echten“) demokratischen Gesellschaft auch eine vorstellen, die weiß, dass sie das Kleinbürgerliche in sich überwinden muss (unter anderem, weil sich Humanität nur verwirklichen lässt in der Vorstellung vom Anderen).

Und so lässt sich auch dies umwenden: Wenn, nach Roland Barthes, der Kleinbürger in seinem Universum alle Fakten der Konfrontierung in solche der Rückstrahlung verwandelt, so lässt sich umgekehrt der Kleinbürger durch diese Verwandlung erzeugen. Der postdemokratische Staat ist einer, der den militanten Kleinbürger erzeugt, der auch zu kleinen und großen Schandtaten bereit ist, um das Andere sich nicht vorstellen zu müssen.

Das Leitmedium einer kleinbürgerlichen Gesellschaft ist demnach eines, in dem alle möglichen Fenster radikal verspiegelt sind. Wohin man auch blicken mag, man sieht immer nur sich selbst (und wie Narziss weiß man nicht einmal, dass dieses suggestive Bild nichts anderes ist als das maskierte Eigene, dem auch durch die Maskerade das Denken des Anderen ausgetrieben wurde).

Nur war, historisch gesehen, die innere Verkleinbürgerung des sozial und ökonomisch äußerlich verkleinbürgerten Menschen eine Strategie des Glücks. Man wäre zufrieden, wenn im eigenen Universum das Andere nicht nur nicht zu denken wäre, sondern semiotisch zumindest ganz einfach nicht vorhanden. Es gibt kein Anderes, was soll denn Anderes heißen (wenn nicht in den Kirchen)? Kleinbürgerglück, eine „Saturierung“ (welche der dissidente Kleinbürger wiederum nur bitter verspotten konnte) war erzeugt und zugleich wieder zerstört. Denn was der Saturierung und auch der vollendeten Verspiegelung der Wahrnehmung entgegen steht, ist die wirtschaftliche und technologische Dynamik. Daher ist der verdoppelte Kleinbürger stets in panischer Angst nicht nur um seinen sozialen Ort, sondern auch um seinen „innere Sicherheit“. (Er und sie müssen daher beständig die Grenzen neu ziehen, zum „unvorstellbaren Anderen“, in der Welt und in sich selbst.)

Wer sich den Anderen nicht vorstellen kann, obwohl er sich zugleich vollständige Kontrolle von „allem anderen“ vorstellt, muss zwangsläufig böse reagieren, wenn er mit einem Anderen konfrontiert wird, das sich das Anders-sein nicht absprechen lassen will, insbesondere, wenn ihm dieses Andere nahe kommt, so oder so. (Daher gerät man auch alltäglich immer wieder in Beziehungsfallen: Kann ich mir den „türkischen“ Nachbarn als einen Kleinbürger – fast genau wie ich selber – vorstellen, oder muss er, damit das Andere nicht vorzustellen bleibt, auf eine der Norm entsprechende Art „unterschiedlich“ sein? Und ist womöglich der Konflikt darin begründet, dass auch er, wenn er mich sieht, nur in einen Spiegel blicken kann? Kein Wunder, dass der Kleinbürger, wenn es um „Integration“ geht, und in dem Fall, dass er sich seine Diskurse nicht ohnehin vom leichten Faschismus, den man heutigentags überall gefahrlos erhält, übernommen wurde, in der Form von „Mehrheit“ und „Minderheit“ denkt, oder von „Einheimischen“ zu „Ankömmling“.)  Denn der Kleinbürger hat ja diesen doppelten Zugang zu seiner Klasse (die nicht eine ist, und die alles ist, was er hat), nämlich über die Ökonomie und über etwas, das wesentlich mehr ist als „Ideologie“, „Sitte“, „Überzeugung“, „Borniertheit“ und vieles andere zusammen genommen: Eine Konstruktion der Welt um die Verdammnis des Anderen herum). Historisch gesehen, so stellen wir uns das zumindest vor, ist dem äußeren Kleinbürger der innere gefolgt, der nicht nur die Welt, sondern vor allem sich selbst zur Ruhe bringen musste, denn er war schließlich durch eine mächtige soziale Energie, durch Umwälzungen, oft genug als „der Andere“, zu seinem Status gelangt. Die dialektische Beziehung zwischen dem inneren und dem äußeren Kleinbürgertum scheint als Nebenprodukt einen vergleichsweise trivialen Steuerungsmechanismus zu erzeugen: Je prekärer der äußere Status des Kleinbürgers, desto radikaler der innere. (Und mit diesem Steuerungsmechanismus arbeitet der populistische Politiker, er kitzelt gleichsam im äußerlich gefährdeten Kleinbürger den inneren heraus, und verschafft ihm die Illusion, durch diese Veräußerung könne irgendwann auch die reale Bedrohung abgewandt werden.)

Die Illusion der Kontrolle besteht in nichts anderem als in der Gewissheit, dass das Bild die Erfüllung der Norm ist. Daraus nun freilich entsteht eine ungeheure Sucht nach eben diesen Bildern der Norm, auch und gerade wenn sie sich dramaturgisch als Abwehr der scheinbaren Verletzung geben. Auch der „Skandal“ ist eine Konstruktion der Nicht-Vorstellbarkeit des Anderen.)

So haben sich womöglich in Postdemokratie und Finanzkapitalismus die Verhältnisse bei der Produktion dieser Klasse umgekehrt. Die materielle Basis des Kleinbürgertums geht seiner Weltwahrnehmung nicht mehr voraus, sondern wird durch sie erst erzeiugt. Je unschärfer der soziale Ort, desto schärfer die Codes und Normen der Selbstwarhnehmung. Wer zum Kleinbürgertum gehören will, muss zwar immer noch einen gewissen Status und Besitz aufweisen, aber viel mehr wird man durch sein öffentliches/medial-privates Verhalten bestimmt.

Eine Art struktureller Bürgerkrieg entsteht, wenn eine Gesellschaft mehrere Fraktionen von Kleinbürgern herstellt, die sich auch wechselseitig nicht mehr als Anderes vorstellen können und sich und dem Anderen jeweils die Norm perfekt erfüllen. Die Gewalt zwischen Demonstranten und Polizisten zum Beispiel, die in erschreckend bedenkenlosem Maße von Regierungen in Deutschland, Italien oder Griechenland erzeugt wird, funktioniert unter anderem deswegen, weil man sich, obwohl „Kleinbürger“ auf beiden Seiten, gewiss, was die ökonomische und soziale Situation anbelangt, gegenseitig als Mensch nicht mehr vorstellen kann. Dabei muss man sich vorstellen, dass der Polizist und die Polizistin, kaum zu Hause und der Uniform entledigt, die selben Probleme und Interessen haben würde, wie der Demonstrant und die Demonstrantin, und umgekehrt wäre für diese, an anderem Ort, die Polizei Instrument eines demokratischen Staates, der genau dies als Recht und Pflicht beinhaltete: Sich den Anderen vorstellen.

Kann, wer sich den Anderen vorstellen kann, diesen mit Steinen, Schlagstöcken oder Tränengas traktieren? Die konkrete Frage lautet: Wer oder was hat Interesse daran, den Menschen die Fähigkeit zu nehmen, sich den Anderen vorzustellen? Sich den Anderen vorzustellen heißt nicht, keinen Zorn zu empfinden. Es heißt, auf einen Interessenkonflikt zu reagieren, und nicht auf eine Normverletzung. Ein Polizist, der sich den Anderen vorstellen kann, müsste in sich eine Trennlinie ziehen können zwischen einer angemessenen Realisierung des Rechtsstaates und seinem Missbrauch in einem ökonomisch erzeugten Bürgerkrieg. Er oder sie müsste das Recht dazu haben; er oder sie müsste

Die politische Ökonomie von Neoliberalismus und Postdemokratie erzeugt den Kleinbürger (in Barthes’ Sinn) auch jenseits seines sozialen und ökonomischen Ortes; er ist zugleich der ideale Konsument der Dinge, die als Ding den Triumph der Norm über das Bild versprechen, und Untertan einer Regierungsform, die wahlweise mit alternativlosen Sachzwängen oder mit Macht-Spielen arbeitet. Für diesen Kleinbürger ist auch der Kapitalismus und ist auch die postdemokratische Regierung ein Spiegel; er kann sich das eine wie das andere eben nicht als Anderes vorstellen, kann weder die Fremdheit noch die Irrationalität dieser Systeme erkennen, da sie sich ihm als Spiegelbilder und Normen zu erkennen geben.

Er unterwirft sich den Systemen, die sich ihm unterworfen geben.

II. WAS IST EIN OBSZÖNER EXZESS AN KRITIK?

Normalerweise ärgert man sich über Kritik. Man ärgert sich, wenn die Kritik „ungerecht“ oder einfach deppert ist, man ärgert sich noch mehr, wenn man sich „zu Recht“ getroffen fühlt. Sogar dem Lob ist nur in Ausnahmefällen ganz und gar zu trauen. Aber dann gibt es auch noch Kritiken, die einen ins Grübeln bringen. Weil es, vielleicht aus Versehen, man weiß das ja nie so recht, an die Grundlagen des kritischen Diskurses geht.

Auf Kritik zu reagieren, sieht man mal von Fällen der Ehrabschneiderei oder persönlichen Beleidigungen ab, gilt als eher schlechter Stil; das ist eine Sache für unsere Freunde, die Krawallfeuilletonisten.  Gar nicht erst ignorieren, so heißt die Devise bei uns im Süden. Schon gar, wenn man die gekränkte Eitelkeit oder etwas ähnlich Unsympathisches herauslesen könnte.

Anders verhält es sich, wenn man sich durchaus einem gemeinsamen Projekt verpflichtet fühlt, nämlich der aufklärerischen Frage: „Was ist ein nützlicher Text?“.  Sie betrifft einen Teilaspekt der Frage: „Was soll, was kann und was muss Kritik?“ Insofern ist eine Kritik, ganz abgesehen von allem, was sonst in ihr enthalten sein mag, der Rede wert, die einem einen „obszönen Exzess der Kritik“ vorwirft. (Und nein, wir machen es uns nicht so leicht, so etwas gleich ins Wörterbuch des Unmenschen zu verweisen. Wir wollen wirklich wissen, was damit gemeint sein kann: „obszöner Exzess der Kritik“.)

Wenn nämlich eine radikale, umfassende, einzelteilhafte, selbstreflexive, zweifelnde, vom großen ins kleine und zurück reichende Kritik (als solche und nicht etwa in mangelhafter Ausführung, darüber wäre ja zu reden) als „Exzess“ und „obszön“ gelten darf, wäre es vermutlich besser, sich mit etwas anderem zu beschäftigen als mit der eigenen Gesellschaft. Oder noch besser: mit gar nichts.

Wollen wir wirklich gemeinsam wissen, was Kritik kann und was sie vermag? Dann gilt es womöglich, jenseits von Kritik und Kritisiertem, das Begriffliche und das Sinnliche so zu organisieren, dass etwas Erkenntnis dabei heraus kommt. Hoffentlich.

So also endet eine Kritik der „Blödmaschinen“ in einem Radio-Beitrag:

„Wobei brillante Analyse, polemische Anklage und undifferenziertes Geraune bruchlos ineinander übergehen. Die obszöne Totalität einer blödmaschinenenvermittelten Wirklichkeit führt bei Metz und Seeßlen zu einem ebenfalls obszönen Exzess an Kritik. So wird die Inventur des Schreckens zum Schrecken der Inventur. Und das ist leider auch ziemlich blöd.“

Vielen Dank für die „brillante Analyse“, und die „polemische Anklage“ nehmen wir auch gern. Sich über „undifferenziertes Geraune“ zu beklagen ohne Beleg ist leider auch ziemlich, äh, undifferenziert geraunt. Aber ganz ehrlich: Ein bisschen Raunen – oder nennen wir’s freundlich: offenere Passagen, Panoramatisches neben der Nahaufnahme – hat einem längeren Text noch nie schlecht getan (coming soon on this blog: „Lob des Raunens“). Analyse, Polemik und Raunen (wenn’s denn eines ist), eigentlich eine gute Mischung, denken wir mal an Nietzsche, Derrida, Heidegger usw, (kein Vergleich intendiert).

Will ich mich wehren, oder gar einen „Gegenangriff starten“? Nein, ich will jetzt wirklich wissen, was ein „obszöner Exzess an Kritik“ ist (und gern lasse ich es mir auch von der Autorin der Rezension erklären). Einen Exzess an Kritik kann ich mir gerade noch vorstellen. Zu viel, zu ausufernd, zu hin und her, zu fanatisch, zu besserwisserisch, zu gründlich, übertrieben, vielstimmig, durcheinander, zu anstrengend, eingebildet… Ein Exzess bezeichnet, laut Lexikon „eine Überschreitung oder Ausschweifung“: Man hat die Grenzen des Angemessenen und des Schicklichen überschritten, man hat mehr getan als notwendig. Ein „Exzess an Kritik“ also ist gewagt (vorausgesetzt, man versteht unter Kritik nicht bloß den Einspruch, sondern auch eine Anwendung von Vernunft), aber immerhin vorstellbar. Man müsste indes wissen, welche Grenzen überschritten und von welchen Vereinbarungen man „ausschweifen“ könne.

Die weitere Sexualisierung des Diskurses durch den Gebrauch des Wortes „obszön“ freilich könnte man schon als, nun ja, sprachliche Ausschweifung oder gar Überschreitung ansehen. Wenn der „Exzess“ an das Nicht-Erwünschte und Nicht-Akzeptierte reicht, dann reicht das Obszöne fast schon an das „Verbotene“, jedenfalls ans Anrüchige.  Es kommt nämlich vom Lateinischen obscenus und bedeutet etwas „schmutziges“, etwas „schamloses“ und nicht zuletzt etwas „gefährliches“. Das Obszöne verletzt fundamentale Werte, erregt Ekel, erzeugt Widerwillen, bricht ein Tabu. Und das macht Kritik? (Jedenfalls wenn man sie „exzessiv“ anwendet, also ausschweifend und überschreitend.) Come to think of it! Selbst wenn es so nicht gemeint sein mag (wir fragen ja auch nicht nach der Möglichkeit eines differenzierten Geraunes als mögliche Alternative zu unserem „undifferenzierten Geraune“), so erscheint uns dennoch die Vorstellung einer Kultur, in der die „übertriebene“ Anwendung von kritischer Vernunft (Polemik und Geraune incl.) als „schmutzig“ oder „schamlos“ gilt, als einigermaßen bedenklich. Wer etwas als „obszön“ bezeichnet, bezieht sich auf eine Werteordnung und schreibt sie aus der Negation heraus. Das Obszöne beschreibt die körperliche Manifestierung eines Bruchs mit der Sitte; wir furzen nicht nur nicht in der Öffentlichkeit, sondern sprechen in der Öffentlichkeit auch nicht von Furzen. Furzgeräusche und Furz-Verbildlichungen (wie übrigens gern in den politischen Karikaturen des 18. Jahrhunderts) sind daher eindeutig „obszön“. Eine Gesellschaft wie die deutsche hat zweifellos eine Tradition darin, kritisches und dissidentes Denken wie einen öffentlichen Furz zu behandeln und zu unterdrücken. Kritisches Denken – gern als „Nestbeschmutzung“ versinnbildlicht und wieder an die „obszöne“ Körperfunktion gekoppelt – im Übermaß betrieben bereitet also – laut der Rezension der „Blödmaschinen“ – körperlichen Widerwillen.

„So wird die Inventur des Schreckens zum Schrecken der Inventur.“ Und die Beschreibung der Lüge schlimmer als die Lüge selbst? Diagnostik furchtbarer als Krankheit? Der Schrecken eines Regenschirms schlimmer als der Schrecken eines Platzregens?  Das Ausrechnen der Schulden schlimmer als die Schulden selbst? Nun ja…

III. ACH, DIE DETAILS

Apropos „Exzess“. 1975 schrieb Claude Lévi-Strauss in „Der Weg der Masken“: „Ein Mythos oder eine Mythensequenz bliebe unverständlich, wenn sich nicht jeder Mythos anderen Versionen desselben Mythos oder scheinbar verschiedenen Mythen entgegensetzen ließe, jede einzelne Sequenz anderen Sequenzen desselben oder anderen Mythen, sogar und vor allem solchen, deren logisches Gerüst und deren konkreter Inhalt, in den winzigsten Details betrachtet, ihm zu widersprechen scheinen“. Die Arbeit an den Mythen also tendiert zu einer nahezu unendlichen „Ausschweifung“, die Entzifferung ein unabgeschlossener und unabschließbarer Prozess von Differenzierung und Vernetzung. Man muss davon nicht so besessen sein, wie ein Ethnologe (oder sagen wir: ein Filmkritiker), doch ist diese Arbeit der Sequenzierung und der Suche nach den Verwandtschaften und Widersprüchen eine aufklärerische Aufgabe, der man sich zugleich mit Ingrimm (warum zum Teufel, dürfen und können wir das Andere nicht denken) und Vergnügen (schon eine raffinierte Angelegenheit, so ein Mythos) widmen kann. „Darf man diese Methode auch auf plastische Werke anwenden?“, fragt Lévi-Strauss weiter, und wir könnten diese Frage aufnehmen und neu stellen: „Darf man diese Methode auch auf die Mythen der populären Kultur, und schließlich auf die ‚Produkte’ der Blödmaschinen anwenden?“

Wenn man diese Frage mit ja beantwortet, hat man sich einen Haufen Arbeit eingebrockt. Oder aber einen obszönen Exzess der Kritik, es kommt auf den Standpunkt an.

4 Kommentare

4 Kommentare zu “Nachschriften zu den „BLÖDMASCHINEN“ (2)”

  1. Detlef Kannapinam 30 Jun 2011 um 13:08 Uhr.

    Wenn auch weitaus bescheidener, versuche ich ebenfalls seit einiger Zeit, der gesellschaftlich produzierten Dummheit etwas entgegenzusetzen. Meine Beiträge heißen „Miscellanea“ und erscheinen in loser Folge auf http://www.das-blaettchen.de/forum. Ihren achten Teil stelle ich als Beispiel hier einmal ein:

    Detlef Kannapin sagt:
    2. Juni 2011 um 23:29

    Miscellanea VIII

    1. Lektüreempfehlung I
    Vor einigen Wochen erschien im Verlag Klaus Bittermann eine Auswahl mit Briefen von Guy Debord aus den Jahren 1957 bis 1994. Debord, Lebenskünstler, Hegel-Exeget, Psychogeograph, anarchistischer Situationist und unbestechlicher Analytiker der spektakulären Selbstüberhöhung der kapitalistischen Gesellschaft, zeigt sich darin als unnachgiebiger Kritiker des modernen Unwesens, aus allem Neues machen zu müssen, was eigentlich sich erst im Zusammenleben hätte bewähren sollen. Er begleitet die Auswürfe seiner Zeit mit dem Gestus hellsichtiger Intellektualität bei gleichzeitigem Hang zur Allüre, die den französischen Bonvivant, nun ja, zum einen auszeichnet, zum anderen befremdlich werden lässt. Was als Kunstprogramm im Dienste der Poesie in den 1950er Jahren begann und im literarischen, politischen wie filmkünstlerischen Werk Debords zum Ausdruck kam, radikalisierte sich im Laufe der 1960er Jahre zusehends, um später schließlich in abgeklärter Resignation zu enden. Immerhin wird Debord mit der 1967 erstmalig veröffentlichten „Gesellschaft des Spektakels“ und den 1988 hinzugefügten „Kommentaren“ wesentliche Elemente der spätimperialistischen Ordnung benennen, die erst heute begrifflich und wirklich zur Geltung kommen: die Verdopplung des Kapitals in Substanz und Bild, die wesenhafte Verkommenheit der Massenmedien, die Erzeugung des Terrorismus durch die symptomatischen Defizite der Demokratie, die Verwandlung aller Ideologie in geglaubte und erfahrene Realität einer immerwährenden Gegenwart sowie die radikalen Bedeutungsverluste herkömmlicher parteipolitischer Artikulation.
    Die Briefedition ergänzt ausschnittsweise die auf Deutsch vorliegenden Werke Debords, die für Eingeweihte einige neue Erkenntnisse zu Tage fördert, so vor allem über dessen Haltung zu den extremen Spaltungsvorgängen in der „Situationistischen Internationale“ und über die Klassenkämpfe in Frankreich, Italien und Portugal. Für Interessierte jedoch, die gänzlich ohne Vorwissen den Band zur Hand nehmen, ist das Meiste reichlich verwirrend. Denn leider unterbleibt in Auswahl und Apparat auch nur der rudimentäre Versuch, die beschriebenen Ereignisse und Lebensstationen zu kontextualisieren, so dass der Leser zwingend auf weiterführende Literatur angewiesen ist. Trotzdem ist die Lektüre sehr zu empfehlen. Begründung: Erstens wird der ungeheure Einzeleinsatz von Klaus Bittermann gewürdigt, ohne den Guy Debord in der BRD eine völlig unbekannte, irrelevante Figur geblieben wäre, Debords stark zu kritisierender Anarchismus hin oder her. Zweitens offenbaren die Briefe eine Konsequenz des Lebensentwurfs, die man sich für die Jetztzeit deutlich öfter wünschen mag – man kann Debord viel vorwerfen, nicht jedoch, dass er seinen Grundsätzen nicht treu geblieben wäre. Drittens schließlich erlauben die Briefe doch einen Einblick in die Komplexität analytischer Fundierung, wobei trotz einiger politischer Fehlurteile Debords im Einzelnen das große Ganze nie verfehlt wird. Dass das Grundübel unserer Epoche die kapitalistische Produktionsweise ist, aus dessen Struktur sich die Verwerfungen der Restbestände einer Gesellschaft herleiten, der ein Ziel abhanden gekommen ist.
    (Guy Debord: Ausgewählte Briefe 1957-1994. Aus dem Französischen von Bernadette Grubner, Roman Kuhn, Birgit Lulay, Christoph Plutte, Berlin 2011, Edition TIAMAT Verlag Klaus Bittermann, 336 Seiten, 28 Euro.)

    2. Lektüreempfehlung II
    Nahezu brandneu ist das Buch von Markus Metz und Georg Seeßlen: Blödmaschinen. Die Fabrikation der Stupidität. Da es erst seit einer Woche zu haben ist und mit stolzen 780 Seiten aufwartet, die für Leute in beruflicher Mehrfachbelastung eine umfangreiche persönliche Beleidigung darstellen, kann hier keine auch nur annähernd befriedigende Auswertung geliefert werden. Trotzdem sei der Inhalt, als Anregung, kurz wiedergegeben. Die Autoren bereiten in drei Hauptteilen und acht Kapiteln nahezu das ganze Arsenal gesellschaftlicher Dummheit auf, einerseits in Form der Genese des Begriffs und ihrer bevorzugt medialen Selbstreproduktion, andererseits in der politischen Willensbildung. Vorausgeschickt werden kann, dass im Kapitalismus nichts zu blöd ist, um es nicht in die Öffentlichkeit zu zerren. Dabei halten Metz und Seeßlen das System sui generis in einem dialektischen Widerspruch für den Dummenfang schlechthin, wenn sie auf Seite 35 schreiben: „Der weitläufigste Rohstoff des Kapitalismus ist die menschliche Dummheit. Das weitläufigste Produkt der menschlichen Dummheit ist der Kapitalismus. So wird dieser, wie man sich einbildet, zur ‚Natur‘.“ Bleibt anzumerken, dass angesichts der ideologischen Zumutungen der Gegenwart nichts schwieriger ist, als das notwendig gesellschaftlich falsche Bewusstsein immer und immer wieder zu durchschauen. Man wird sicher klüger mit diesem Buch, auch wenn manchem der essayistische Stil nicht unbedingt behagen wird. Dem bemerkenswert kurzen Literaturverzeichnis kann entnommen werden, dass die Beobachtungen nicht den Büchern, sondern dem Leben folgen. Ob der schlussendliche Aufruf zum Selbstdenken das Hegel-Wort suspendiert, wonach das, was nicht mehr auf den Begriff zu bringen ist, auch nicht mehr sei, ist durchaus offen.
    (Markus Metz/Georg Seeßlen: Blödmaschinen. Die Fabrikation der Stupidität, Berlin 2011, edition suhrkamp 2609, 784 Seiten, 25 Euro.)

    3. Interpretationslehre
    Was deutsche Ideologie sei, hört sich in einem Artikel neueren Datums so an: „Er (der Begriff – D.K.) bezeichnet nicht mehr notwendig die Theorien von Denkern, die in Deutschland leben und wirken, sondern einen bestimmten Ideologietypus, dessen Herkunft zwar in der deutschen Philosophie- und Geistesgeschichte zu verorten ist, der aber als gleichermaßen fetischistisch wie selbstbewusst vollzogene Reproduktion der globalen Selbstverwertung des Werts, die mit permanenter Verelendung, Zerstörung und Vernichtung in eins fällt, gleichwohl verallgemeinerbar ist.“ Nein, ich habe mich nicht verschrieben. Ja, der Satz geht mit Mühe grammatikalisch nahezu korrekt durch, während inhaltlich zu viel geredet wird. Der Satz will sagen: Der deutsche Geist verantwortet alles Niederträchtige der Welt. Selbst als Provokation ist er falsch. Seit wann ist ein Ideologietypus verallgemeinerbar? Was ist das überhaupt? Wenn ich wirklich entschlüsseln möchte, welche ideologischen Konstrukte heute in welcher Intensität wirken, dann bin ich auf Gedeih und Verderb darauf angewiesen, die selber höchst ideologische Kategorie der nationalen Zugehörigkeit wegzulassen. Gleichwohl verallgemeinerbar ist etwas Anderes: Dass der ideologische Angriff auf den Verstandesgebrauch und den Vernunftbegriff schon lange international ist und dass einmal mehr die Lehre Lenins zutrifft, wonach der Sozialismus in nicht geringem Maße durch die „konstruktive kritische“ Kritik der Sozialisten besiegt wird.

    4. Sprachlehre V
    Zur merkwürdigen Verleihung des Alfred-Döblin-Preises schrieb die „Berliner Zeitung“ am 31. Mai 2011 folgendes: „Der Preis für den irrsten Romanauszug gebührte Angela Steidele. Die Wissenschaftlerin hat über lesbische Liebe in der Literatur promoviert und stellte ihre dokumentarische Fiktion über Ludwig II. und Catharina Linck vor, die als Lagrantius Rosenstengel in den Krieg zieht. Steidele hat sich die Sprache ihrer Quellen durchlauchtigst angeeignet. Wie der Lederpimmel Rosenstengels ist ihre historische Fiktion echter als die Wirklichkeit. Steideles Helden erfinden sich selbst als Geschlecht oder Geschichte, und sie erfindet sie neu als Literatur. Und darum, so Grass, geht es: ‚Erfundene Dokumente sind die spannendsten.‘“ Nur leider falsch. Man erfährt ja gerne viel über Grass und hätte es fast vergessen. Allein weil das Textverarbeitungsprogramm falsche Wörter nicht als falsch anzeigt, werden sie noch lange nicht richtig. „Irre“ hat keinen Superlativ, ebenso wenig „echt“, analog zu „tot“. Das schönste Geschenk ist natürlich „durchlauchtigst“, wobei ich mich dabei ertappe, eher an Küchengerüche denn an Majestäten zu denken. Aufschlussreich ist auch die dreimalige Betonung Fiktion – Fiktion – Erfunden. Der Text kriegt das in einem einzigen Absatz locker unter, wohl um den Lesern nachdrücklich einzuimpfen, dass der Unterschied zwischen objektiver Wirklichkeit und subjektivem Eigendünkel keine Rolle spiele. Das dürfte für den konstruktivistischen Normalbürger des Spätimperialismus stimmen, der Tschechow auswendig kennt, abends beim Wein im Hochglanzzivilisationssarg sein ärmliches Dasein beweint (vgl. Fritz J. Raddatz: Tagebücher – der aufgeblasene „Tod in Venedig“ spätbürgerlicher Existenz) und ansonsten froh ist, wenn der proletarische Zorn ihn noch nicht erreicht hat. „Geschlecht oder Geschichte“, das ist hier die Frage. Antwort: Erfundene Literatur. Das Feuilleton weiß einfach alles.

    5. Korrekturen
    In den Miscellanea VI behaupte ich unter Punkt 1a), dass die alliierte Vorbehaltsliste nazistischer deutscher Filmproduktionen 1945 lediglich 60 Filme enthalten hätte. Das ist falsch. Richtig ist: Damals standen mehr als 400 Filme auf dieser Liste, heute sind davon 60 prüfrelevante Filme übrig geblieben.
    In den Miscellanea VII behaupte ich unter Punkt 4, dass die Formulierung „es hackt“ keinen etymologischen Bezug hat. Es kann sein, dass das falsch ist. Angeblich geht sie auf eine verkürzte Verwendung von „es haackt“ zurück und diese auf den Mathematiker Wolfgang Haack, dessen V2-Versuche hakten, also nicht zündeten. „Es hackt“ wird im Englischen mit „You can’t be serious?!“ ausgedrückt.

    Inzwischen bin ich mit den „Blödmaschinen“ auf Seite 445 oder so. Jedenfalls hat das Buch das Zeug zum Klassiker, und ich werde sehr gern immer darauf Bezug nehmen, wenn es erforderlich ist.

  2. Thomas Mohram 01 Jul 2011 um 11:41 Uhr.

    Lieber Georg Seeßlen,

    auch ich habe mich über die ebenso überhebliche wie saublöde Schnellschussrezi der Schirachschen geärgert, die nach – offenbar kaum mehr als kursorischer – Lektüre der ersten 50 Seiten und a bisserl Blättern hier und da (denn viel mehr konnte sie in dieser kurzen Frist auch gar nicht leisten) pfeilgrad geschlossen zu haben scheint , dass es sich um den üblichen „kulturpessimistischen“ Schmarrn (BILD, Fernseh, Unterschicht, „Wir amüsieren uns zu Tode“ usw. usf.) handeln müsse, den man ohnehin schon tausendmal und -fach gelesen hat. Und der, wie sie in Verkennung der Zusammenhänge wg. s. o. gefolgert haben wird, aber so was von unnötig verkopft und, ja, kompliziert (denn so sind die Verhältnisse nun mal) daherkommt, dass es ihr halt irnkswie über die Hutschnur gegangen ist und damit denn auch den vermutlich etwas knapp bemessenen Horizont überschritten hat (denn dass, nur mal als Beispiel, der Begriff „Postdemokratie“ 1. nicht von Ihnen stammt und 2. mit „Politainment, dessen inhaltsfreie Spektakel (allein) dem Machterhalt dienen“ nur sehr unzureichend umschrieben ist, hätte sie zumindest schon mal gehört haben können). Aber mei, grämen’s Ihnen nicht (leichter gesagt als getan, das weiß ich aus eigener leidiger Erfahrung). Und Ihre gewohnt brillante Exegese des Wörtchens „obszön“ in allen Ehren: aber sie wird’s halt einfach mal so hingekliert haben. Weil’s schwer und wichtig tönt. Und letztlich eh wurscht ist.

    Mit herzlichen Grüßen,
    TM

    PS: Zweierlei würde mich hinsichtlich der „Blödmaschinen“ dringend interessieren: Wie hat eigentlich der praktische Schreibprozess ausgesehen? (Die quasi-„spielerische“ Art der Argumentation – sprich das, was AvS „von Hölzchen auf Stöckchen kommen“ nennt und die Lektüre für meinen Geschmack um so lohnender und auch, jawoll, unterhaltsamer macht – deutet auf eine Art Schneeballsystem hin ….?) Und warum, verdammt noch mal, hat das Ding keinen Index?

  3. molosovskyam 02 Jul 2011 um 13:45 Uhr.

    Verehrte Herren Seeßlen (& Metz).

    »Blödmaschinen« ist eines der ganz großen Sachbücher der letzten Jahre … zumindest soweit ich das beurteilen kann. Am meisten verblüfft hat mich, wie das Buch einen romanhaft-erzählerischen Bogen spannt, vor allem wohl Dank der Figuren der Lalen (*), deren leid- und schuldvolle Geschichte »Blödmaschinen« unter anderem ausbreitet.
    (* aber auch durch den fruchtbaren Gebrauch genre-phantastischer Metaphern wie ›Zombies‹, ›Maschinenmenschen‹ usw)

    Ich muss zugeben, dass mich die Lektüre zugleich gestärkt/bestätigt hat (selten so viel zustimmend genickt), als auch ratlos zurück gelassen hat (Abgrund der zurück glotzt und so). — Dennoch: ich applaudiere Ihnen und Herrn Metz zu diesem Werk und wäre neugierig, wie lange Sie zusammen dafür gebraucht haben; wie sich die Arbeitsteilung gestaltete; welche geistigen und emotionellen Herausforderungen Sie zu meistern hatten, um diesen kurzweiligen, gehaltvollen und umfangreichen Brocken vorlegen zu können.

    Und wegen Index: zumindest einen Personen-Index werde ich die nächsten Tage zusammenstellen und in meinem Blog anbieten.

    Beste Grüße
    Alex / molo

  4. halloam 02 Jul 2011 um 14:59 Uhr.

    Hallo,

    brillant… aber Vogelperspektive.

    Weiß der Autor auch, dass seine eigenen Fenster ebenfalls radikal verspiegelt sind?

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