Geld verdienen mit …

In meiner Lieblingsrubrik im „Börsenblatt für den deutschen Buchhandel“, nämlich dem „titelschutz“ (kleingeschrieben, da seht Ihr mal, wie modern der deutsche Buchhandel noch ist), finden sich, neben den unzähligen Erbauungsschriften für den Christenmenschen (Ich sag’ mal: ein todsicheres Geschäft) und schöner konkreter Titel-Poesie („Gattin aus Holzabfällen“, „Bewusstseinsdiamanten“, „Märchen-Pärchen“) auch das Passende zur Krise: „Unter Hinweis auf §§5, 15 MarkenG nehmen wir Titelschutz in Anspruch für „Geld verdienen mit…“, „Geld machen mit…“, „Reich werden mit…“ in allen Kombinationen , Darstellungsformen, Schreibweisen und Medien; insb. in Verbindung mit Sammel- und Wertobjekten wie Briefmarken, Münzen, Ansichtskarten, Kunst, Edelsteinen etc.“ Versuchen Sie es also gar nicht erst mit „Geld verdienen mit Überraschungseiern“, „Geld machen mit Promi-Schamhaaren“ oder „Reich werden mit Datenschrott“. Da werden schon andere im deutschen Buchhandel mit reich.

Gibt es eigentlich schon das Buch „Geld machen mit bescheuerten Buchtiteln“?  Wir bleiben dran.