„Nicht in unserem Namen!“

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Am 5. Februar 2010 will Oberbürgermeister Christian Ude die Teilnehmer und Teilnehmerinnen der „46. Münchner Sicherheitskonferenz“ zu einem festlichen Empfang im Alten Rathaussaal einladen. Dort möchte der OB im Namen der Stadt München Regierungschefs, Militärexperten und Minister, Politiker und Diplomaten der führenden Nato-Staaten, Generäle der Nato und der Bundeswehr sowie Wirtschafts- und Rüstungsmanager begrüßen und damit diese Militärkonferenz im Namen aller Münchner und Münchnerinnen legitimieren. Weiterlesen

KUNST/ZEIT/SCHRIFT NR. 3/09

Von Differenz und dummen Dingen

Die Frage, warum eigentlich etwas ist, und nicht vielmehr nichts, das ist das eine. Das andere aber ist: Warum gibt es eigentlich so vieles und nicht eines? Warum zum Beispiel gibt es nicht ein Tier und eine Pflanze, die sich auf endlosem Kreis voneinander ernähren? Oder warum gibt es Kulturen, Klassen, Geschlechter und nicht einfach den einen, multikulturellen, metrosexuellen und arbeitend-zufriedenen Menschen? Historisch gesehen ist das so einfach wie den Tod erklären: Es ist nützlich (vielleicht nützlich genug, um das ganze System überhaupt am Laufen zu halten). Aber das Historische ist ja keine Antwort, außer, dass es so ist, weil es so geht. Weiterlesen

GESCHICHTEN VOM HERRN REINER UND HERRN KAINER (11)

Weihnachten

Lange hatte Herr Kainer diesmal auf den Herrn Reiner warten müssen. Was ihm sonst nichts ausgemacht hätte, denn Herr Kainer empfand insofern durchaus „afrikanisch“ als er Nichts Tun (und wir meinen Nichts wenn wir Nichts sagen) als Wohltat empfand. Indes ist Nichts Tun in der Vorweihnachtszeit (oder überhaupt) bei Zeit- und Raumgenossen hierzulande nicht sonderlich beliebt, weshalb sie alles unternehmen, um derlei zu unterbinden. Und mag Nichts Tun auch eine Wohltat sein, so ist doch gestörtes Nichts Tun die schiere Plage.

„Nun, Herr Reiner, ich sehe Sie haben Weihnachtseinkäufe gemacht“ meinte Herr Kainer, entschlossen, sich nicht einmal von gestörtem Nichts Tun und vier bis sechs ausgebeulten Plastiktaschen in der Hand seines schwitzenden Freundes aus der Ruhe bringen zu lassen. „Haben Sie alles bekommen?“ Weiterlesen