Apr 23 2014

Die Frage nach dem Subjekt

Veröffentlicht von Georg Seeßlen unter Gesellschaft.

Die Frage nach dem Subjekt wird dringlicher, da sie am Ende nicht nur über das Ziel eines politischen Systems – sagen wir: der Demokratie – sondern auch über seine Herstellung entscheidet. Jene Keimzelle des Staates, von der wir nicht zu träumen aufhören können, ist in einer Demokratie nicht die Familie und nicht die Fabrik, sondern es ist das freie Subjekt, bevorzugt in Form des mehr oder weniger autonomen Individuums. Der einzelne Mensch, der Rechte und Pflichten hat. Das andere, das ist entweder jenes, das dieses Subjekt unterdrückt (wie die Despotie und der terroristische Staat zum Beispiel) oder aber jenes, das dieses Subjekt auflöst (in der „Masse“ und durch die „Gleichmacherei“).

Ohne ein autonomes Subjekt (das sich freilich auch vernünftigerweise zivilisieren lässt und bereit ist, sich an Regeln zu  halten) macht Demokratie keinen Sinn. Umgekehrt können wir allerdings auch kein politisch-ökonomisches Regierungssystem als demokratisch bezeichnen, dem an der Schaffung und Erhaltung des autonomen Subjekts nichts gelegen ist.

Die soziale Ungleichheit, die auch und immer wieder die Grenzen der jeweiligen Vorstellungen von Gerechtigkeit überschreiten muss, ist also nicht nur Motor des Wirtschaftssystems namens Kapitalismus, sondern auch Ausdruck einer auf den Beziehungen freier Subjekte beruhenden politischen Systems namens Demokratie. Das eine wäre im Idealfall Ausdruck des Wettbewerbs der freien Subjekte, das andere Ausdruck der Kooperation der freien Subjekte. Anders gesagt: Beide Systeme, die Konkurrenz und Kooperation austarieren sollen, verhalten sich zueinander

Es liegt auf der Hand, dass diese beiden Begründungen dafür, dass das Subjekt sich überhaupt einem System wie einer Volkswirtschaft oder einem Staat unterordnen kann, die sich im Gegenzug für seine (Selbst-) Begrenzung mit einem Rahmen für die Entfaltung erkenntlich zeigen, sich zueinander nicht nur harmonisch verhalten. Die Spannung zwischen beidem erweist sich im Gegenteil immer wieder als brandgefährlich für die prekäre Harmonie von Subjekt und System. Weiterlesen »

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Apr 15 2014

UNTERWEGS

Veröffentlicht von Georg Seeßlen unter Gesellschaft.

Am dritten Nachmittag in dem kleinen Café, in dem nicht einer der ungefähr 20 Stühle zum anderen passte, dafür aber alle zu dem Getränk, an das ich mich gewöhnt hatte, meinte der Mann, der immer am selben Platz saß und auf das verfallene Haus gegenüber starrte, als sei er mir eine Erklärung schuldig: „Da im dritten Stock ist sie ermordet worden“. Dann schwieg er wieder.

An den folgenden Tagen begrüßten wir uns jeweils mit einem kleinen Kopfnicken. Ich hätte nicht gewagt, unsere geheime Verabredung zu versäumen, zu einem Getränk und einer Portion Untröstlichkeit.

Ein echtes Scheißgefühl hielt ein paar Tage an, nachdem ich das Land verlassen hatte.

 

 

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Apr 12 2014

Titelschutz (19)

Veröffentlicht von Georg Seeßlen unter Allgemeines.

In meiner Lieblingsrubrik „titelschutz“ im Börsenblatt des Deutschen Buchhandels entdecke ich folgendes Projekt des Lampe Verlags in Leipzig:

Johannes der Verkäufer – Ein wildes Verkaufsbuch

Johannes der Verkäufer, hm? Das lässt sich ausbauen:

Wie wäre es mit

Jesaia der Prospektverteiler – Ein besonders wildes Verteilerbuch

Noahs Verarsche – Ein wildes Anlageberatungsbuch

Adams Ripperl – Ein wildes Schweinezucht-Buch

Moses’ zehn Sonderangebote – ein wildes Soll-Buch

Der Kreuzweg – Ein wildes Wahlbuch

Oder

Maria, Mutter des Lottos – Ein wildes Annahmestellenbuch?

Und, aufgemerkt! – jetzt wird wieder etwas gelernt! Der Koha-Verlag wird das Buch

„Resilienz in Zeiten extremer Veränderung“ herausbringen.

Was zum Teufel ist „Resilienz“? Bin ich aber wieder ein ungebildeter Dödel, ne? Weiterlesen »

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Apr 10 2014

KUNST/ZEIT/SCHRIFT 1/14

Veröffentlicht von Georg Seeßlen unter Gesellschaft,Kunst.

Was macht das Bild zur Kunst, und was macht die Kunst so begehrenswert für das Kapital?

Das Wesen des Bildes als Kunstwerk, so viel ist klar, liegt in einer Mehrdeutigkeit. Es zeigt etwas, und es ist etwas. Es zeigt etwas, das es ist, und es ist etwas, das es zeigt. Daher öffnet es den Raum der Suche, die nicht gelingen will und nicht gelingen kann, denn was es zeigt, entfernt, was es ist, und was es ist, entfernt das, was es zeigt. Der Vorgang ist mehr oder weniger „unendlich“.

Es ist zugleich Vergangenheit und Gegenwart (eine Trauer um das, was vergangen ist, und eine Lust am Gegenwärtigen). Oder, um es mit den Worten von Walter Benjamin zu sagen: Das Bild der Kunst ist „das dialektische Bild“, also eines, in dem das Vergangene mit dem Gegenwärtigen „mit einem Schlag“ zusammenfällt. Man könnte auch sagen, es ist eine Sache, die zugleich da und nicht da ist. Alles, was ich unternehme, um es zu einem endgültigen Da-Sein zu zwingen, ist zum Scheitern verurteilt. Zugleich ist es unmöglich, es nicht zu versuchen. Im religiösen Kontext würde man wohl von einer Offenbarung sprechen.

Die Offenbarung zeigt etwas, was vorher nicht gesehen werden konnte oder gesehen werden durfte. Einen Abdruck der Götter zum Beispiel. Als „Kunst“ könnte man jenen Abdruck des Nicht-Gesehenen verstehen, in dem etwas, das schon immer da war mit etwas zusammentrifft, das vollkommen flüchtig, eben durch und durch gegenwärtig ist.

Die Offenbarung wirft die Schöpfung und die Apokalypse in eins. Sie steht im Widerspruch zu jenen Göttern, mit denen man „handeln“ kann (wie mit dem christlichen Gott, dem man durch ein ihm „gefälliges“ Leben, durch gute Taten und schlichte Zahlungen an seine Vertreter, Strafen im Jenseits und nach dem „jüngsten Gericht“ abhandeln kann). Weiterlesen »

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Apr 07 2014

Wetten, dass ..?

Veröffentlicht von Georg Seeßlen unter Medien.

Sie wird kommen, die traurige, die “Wetten, dass…?”-lose Zeit, und mit ihr eine Epoche, in der die „Zeitung für Deutschland“  (Einzelpreis 2,30 Euro) solche Nachrichten nicht mehr unter „Kurze Meldungen“ (7. April im Jahre 2014) bringen wird können:

„Veronica Ferres, Schauspielerin, will noch in diesem Jahr heiraten. ‚Wir wissen, wann und wo – und ich weiß auch, wen’, sagte die Achtundvierzigjährige am Samstagabend in der ZDF-Show ‚Wetten, dass…?“. ‚Es wird dieses Jahr sein’, fügte sie hinzu. Die Details werde sie aber noch nicht öffentlich machen: ‚Wir wollen es erst unseren Kindern sagen.’ Ferres und der 54 Jahre alte Unternehmer Carsten Maschmeyer sind seit längerem ein Paar. Die beiden leben in der Nähe von München. In den Neunzigern war Ferres mit dem Regisseur Helmut Dietl (‚Schtonk’, ‚Rossini’) liiert. Vom Marketingfachmann Martin Krug ist sie seit 2010 geschieden, mit ihm hat sie eine Tochter.“

Das alles und noch viel mehr hätten wir nie erfahren ohne die F.A.Z., hinter der ja bekanntlich immer ein kluger Kopf steckt, der unbedingt wissen muss, mit wem Frau Ferres liiert und verheiratet war und dass sie weiß, wen sie das nächste Mal heiraten wird, wenn man die Kinder gefragt hat, die vielleicht gar nicht „Wetten, dass?“ anschauen, was auch die klugen F.A.Z.-Leserinnen und Leser wahrscheinlich nicht getan haben, denn sonst wüssten sie das ja schon und müssten nicht 2,30 Euro ausgeben, um zu erfahren, mit wem Veronica Ferres liiert und verheiratet war. Weiterlesen »

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Apr 07 2014

Notiz über Mehrheit

Veröffentlicht von Georg Seeßlen unter Gesellschaft.

Einerseits, so scheint es, hat es noch nie eine Gesellschaft gegeben, in der es wie in der unseren einfach und gefahrlos ist, nicht nur eine Meinung zu haben, sondern sie auch in die (mediale) Öffentlichkeit zu tragen. Auf meinem blog kann ich sagen und veröffentlichen, was ich will, und wenn es auch der größte Blödsinn wäre. Die Grenze meiner Rechte zur Äußerung wäre immer nur die Grenze zu den Rechten der anderen. (Gewiss sind diese Grenzen auch nicht vollkommen unabhängig von der Machtposition eines Menschen, über einen wehr- und machtlosen Mitbürger herzuziehen birgt weniger Gefahren, als über die Bundeskanzlerin oder den lokalen Mafia-Boss herzuziehen.)

Andrerseits aber waren wohl auch noch nie die Kräfte der Vereinnahmung, der Kontrolle, der Überwachung so groß wie derzeit. Meinungsäußerungen in den alten und neuen Medien scheinen geradezu prädestiniert, beim freien Umherwandern eingefangen und ins Netz des Mainstreaming gedrängt zu werden. Ein Gedanke ist kaum heraus, da ist er auch schon von Gedankenpolizisten umzingelt. Man kann gar nicht politisch und ökonomisch machtlos genug sein, um sich sogleich zum Gedankenpolizisten berufen zu fühlen. Offensichtlich interessiert es kaum, ob ein Gedanke dazu geeignet ist, die Adressaten weiter zu bringen, anzuregen oder zu befreien, bzw. das alles eher nicht zu tun. Was zählt ist, ob man diesen Gedanken haben und verbreiten darf oder nicht.

Das hat nicht das Geringste mit einem Zwang zur „politischen Korrektheit“ zu tun, denn dabei geht es nicht um eine Einschränkung der Gedankenfreiheit, wie es die rechte Kritik gern unterstellt, sondern um eine Form des semantischen Respekts. Es ist das ur-demokratische Recht über die eigene Bezeichnung auch dann mitzubestimmen, wenn eine Mehrheit es aus Gewohnheit oder auch aus Bosheit unterbinden will. Dass man ein Wort wie „Neger“ nicht benutzen soll (wenn es einem schon nicht die historisch-moralische Sensibilität bestimmt), hat mit dem Respekt vor Menschen zu tun, die mit diesem Begriff leidvolle Erfahrungen verbinden. Die größte Ignoranz spricht aus dem, der auf sein Mehrheitsrecht pocht, den Begriff weiter zu verwenden, weil er doch in sich gar nicht diskriminierend gemeint sei.

Nicht die political correctness sondern ihre Gegnerschaft ist es, die das Denk- und Sprechverbot generiert, denn sie impliziert das Recht einer Mehrheit, sich (schon einmal) verbal respektlos gegenüber einer Minderheit zu verhalten. Weiterlesen »

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Apr 02 2014

Poesie online

Veröffentlicht von Georg Seeßlen unter Gesellschaft.

Auch beim dreistesten Versuch des Betruges entsteht gelegentlich eine seltsame Form der Poesie, an die man sich indes so sehr gewöhnt hat, dass man sie nicht mehr erkennt:

Sehr geehrter Kunde,

im vergangenen Jahr Sparkasse, zusammen mit vielen anderen deutschen Banken wurde das Ziel einer weit verbreiteten Internet-Betrug. Deshalb haben wir ein Projekt, dies zu verhindern Zukunft gestartet.
Alle Online-Bankkonten zu einem neu entwickelten Safety-System, das überwacht und verdächtige Aktivitäten in unserem Online-Bankkonto verbunden werden.
Wir können sehen, dass Ihrem Online-Bankkonto ist noch nicht mit dem neu entwickelten Sicherheitssystem ausgestattet. Daher bitten wir für 5-10 Minuten Ihrer Zeit, um dieses Sicherheitsupdate installieren.

Bitte auf den Link unten, um diesen Prozess zu beginnen klicken Sie auf

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Apr 01 2014

ON THE ROAD

Veröffentlicht von Georg Seeßlen unter Denken.

Als Professor Knox seine alte Universität noch einmal betrat, weil er gerade in der Gegend war, fand er, wie er mir erzählte, folgende Tafel in der Eingangshalle. Jeder Begriff war mit Zahlen und Pfeilen versehen, es handelte sich offensichtlich um einen Wegweiser. Meinte Professor Knox.

 

USEFULL KNOWLEDGE                              UNUSEFULL KNOWLEDGE

UNUSEFULL NON-KNOWLEDGE                USEFULL NON-KNOWLEDGE

USEFULL DE-KNOWLEDGE                       UNUSEFULL DE-KNOWLEDGE

PRODUCING KNOWLEDGE/NON-KNOWLEDGE

USEFULL PRODUCING KNOWLEDGE/NON-KNOWLEDGE

UNUSEFULL PRODUCING KNOWLEDGE/NON-KNOWLEDGE

USELESS PRODUCING DE-KNOWLEDGE

USELESS USED KNOWLEDGE  – USED USELESS NON-KNOWLEDGE

USEFULL USELESSNES                              USELESS UNUSEFULLNESS

USED LESSNESS                LESS USED NEWS                   ULESS NESS U

 

Nachdem er die Tafel zwei Mal durchgelesen hatte, – bei der letzten Zeile war er sich nicht mehr ganz sicher, räumte er ein – beschloss Professor Knox zu verzweifeln. Er tat dies auf seine Art. Mit einem Spaziergang durch den Park. Dort haben wir uns getroffen, und er hat mir die Geschichte einer sonderbaren Tafel in seiner alten Universität erzählt.

 

 

 

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Mrz 29 2014

Eins auf die Presse, mein Herzblatt! (26)

Veröffentlicht von Georg Seeßlen unter Gesellschaft.

Was man woanders Propaganda nennt, heißt bei uns Pressefreiheit. Zum Beispiel für die F.A.Z.

„Das ständige Trommeln von Linkspartei, Wohlfahrtsverbänden und Gewerkschaften gegen jeden, der mehr hat als man selbst, zeigt langsam Wirkung, wenn auch noch nicht übersetzt in Gesetze. Die Grünen, und mit ihnen viele in der SPD, scheinen per se dem Reichtum und den Reichen zu misstrauen.“

Was natürlich gar nicht geht, weil ja das Volk, wie Maximilian Weingartner so trefflich in seinem Artikel über „Die Doppelmoral gegenüber Reichen“ in der Ausgabe vom 29. März schreibt, auch Lotto spielt. Und wer nicht reich ist, ist selber schuld: „Wer aber als Bürger unzufrieden mit dem materiellen Zustand seines Lebens ist, der sollte etwas dagegen tun. Mehr Einsatz, um rascher befördert zu werden, ein neue Sprache nach der Arbeit lernen oder sich anderweitig fortbilden, um einen besser bezahlten Job zu bekommen. Oder eine Firma gründen. Das sind die Rezepte für einen finanziellen und gesellschaftlichen Aufstieg“. Und jetzt kommt es: „Genau wie die meisten Reichen es getan haben: Denn fast alle haben für ihr hohes Einkommen hart gearbeitet. Und selbst Erben, die das Unternehmen ihres Vater lenken, schuften oft bis zum Umfallen. Anwälte, Unternehmensberater und Selbständige etwa haben einen großen Teil ihrer Freizeit zuvor im Studium geopfert, um exzellente Noten zu schreiben und damit einen guten Arbeitsplatz zu ergattern“. Weiterlesen »

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Mrz 10 2014

JOE UND DER SOHN GOTTES (XII)

Veröffentlicht von Georg Seeßlen unter Gesellschaft.

Richtig weit war es wirklich nicht. Aber das sagt sich so, wenn man den ganzen Tag gelaufen ist, mit Nazis gekämpft hat und vor Schutzengeln fliehen musste. Joe und Ayse schleppten Pablo zwischen sich, der steif und fest behauptete, die Nachrichten aus seinem Kopf würden unten bei den Füßen einfach nicht mehr ankommen. Auf den Esel war er auch nicht zu bringen gewesen.

„Ihr wartet hier“, sagte Murx als sie das gewaltige Gartentor erreicht hatten. Ziemlich weit weg war wohl ein Haus, man konnte es nur ahnen. Es wurde schließlich auch immer noch dunkler.

„Ich schleich’ mich rein, und ich mach’ euch dann auf.“

Ein Hund bellte weit hinten. Es hörte sich an, als wäre er riesengroß. Balthasar sträubten sich die Haare. Er kannte diese Tiere. Manche waren gut und manche böse. Es war schwer, zu erkennen, zu welcher Sorte eines davon gehörte.

„Um den kümmere ich mich schon“, beruhigte Murx die anderen. „Der kennt mich.“

Matrix sah Murx schon wieder so komisch an.

Dann verschwand sie in der Dunkelheit.

Vor Aufregung stellten sich Pablos Füße wieder auf Empfang um. Ayse und Joe konnten ihn loslassen, er blieb stehen. Pablo sah auf seine Füße hinunter als wollte er eine detaillierte Erklärung von ihnen. Pablos Füße schwiegen.

Dunkle Kälte kroch allen die Beine hoch.

Der Hund bellte noch einmal heftig, dann ging das in ein aufgeregtes freundliches Jaulen über. Und irgendwie hatte es Murx endlich geschafft, Habermas zum Schweigen zu bringen. Habermas war der Name des Hundes.

Eine ziemlich lange Zeit später sahen sie in einiger Entfernung Lichter angehen. Der kleine Trupp näherte sich dem Gebäude. Dann ertönte ein Summen über dem kleinen Eingangs neben dem Tor für die Automobile. Eine Überwachungskamera suchte die Gegend ab. Aus einem Kasten ertönte die blecherne Stimme von Murx: „Na los, kommt doch rein! Is’ echt gemütlich hier.“

Joe machte die Tür auf, und sie gingen langsam den Fußweg zu den Lichtern hinauf. Die Straße für die Automobile ging hinten herum. Noch mehr Lichter waren angegangen, am Fußweg entlang und auf der Straße für die Automobile. Balthasar sträubte sich ein wenig. Aber er war zu müde um es auf etwas Prinzipielles ankommen zu lassen.

Sie erreichten den Eingang der Villa

„Boah“, murmelte Albert. Weiterlesen »

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