Aug 31 2015

Kleinigkeiten (43)

Veröffentlicht von Georg Seeßlen unter Gesellschaft.

Diesen Witz kennt man so ziemlich überall in der Welt, wo es die entsprechenden Religionen gibt und Witze nicht mit Kopfabschlagen oder einem Gebetseinschluss bestraft werden: Ein katholischer Priester, ein evangelischer Pastor und ein Rabbi sitzen beieinander und unterhalten sich über den Beginn des Lebens. “Das Leben beginnt mit der Zeugung!“, sagt der katholische Pfarrer überzeugt. „Naja“, wirft der evangelische Pastor ein, „das Leben beginnt wohl mit der Geburt.“ „Ach was“, meint der Rabbi, „Das Leben beginnt, wenn die Kinder aus dem Haus sind und der Hund tot ist!“ Dieser Witz ist immer noch gut aber nicht mehr so wahnsinnig neu. Denkst du! In einem deutschen Film des Jahres 2015 dient der letzte Satz, ohne seine komische Vorbereitung als Motto. Und wird deklariert, na? – genau: als „deutsches Sprichwort“.

Nicht dass man jetzt eine Provenienzforschung für Witze einrichten müsste. Aber irgendwas erzählt uns diese Übertragung. Wenn ich nur wüsste, was!

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„Traurig grüßt der, der ich bin, den, der ich sein könnte“, schrieb einst Friedrich Hebbel. Ha! Heute sieht das doch ganz anders aus. Du kannst alles Mögliche sein. Nur niemand, den es sich zu grüßen lohnte. Und mit Trauer schon gar nicht.

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Warum nur sind wir von Mord so besessen? Weiterlesen »

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Aug 31 2015

KUNST/ZEIT/SCHRIFT NR. 7/15: Der Tod des Merz-Hasen

Veröffentlicht von Georg Seeßlen unter Allgemeines,Gesellschaft,Kultur,Kunst.

Derzeit fällt es, jenseits von Geheimdiensten und Universitäten, schwer, ein System zu finden, das so panzerfest, unbeirrbar und kritikresistent den neoliberalen Mantras folgt wie der Kunstbetrieb. Und das meint nicht nur den presse-üblichen „verrückten Kunstmarkt“ der Spitzen-Auktionen, es hat die mittleren Galerien so sehr erfasst wie die staatlichen Museen und Sammlungen, die Kunstwissenschaft wie die Kritik. Sobald sich das Unbehagen, das es weiß der Kunsthimmel genügend gibt, irgendwo zu artikulieren droht, und geschehe es in noch so moderater Form, schließen sich die Reihen, verschließen sich Ohren und Geist, verknoten sich die Netzwerke. Auch da ist der Kunstbetrieb nur noch perfektes Abbild des Neoliberalismus als apokalyptisch-geile Weltanschauung. Man weiß, dass das System an die Wand fährt, aber man hofft, vorher noch ein Karriere- oder Besitz-Schnäppchen zu machen. Wir haben keine Alternative, es war schon immer so, was wollt ihr denn, uns geht’s doch gut…Blahblahblah.

Dieser Betrieb ist zu keiner Geste der Selbstaufklärung, ja nicht einmal zu einer der Selbstironisierung mehr in der Lage. Man kann ihn, mit den bescheidenen Mitteln von Kritik und Satire, nicht aus der bleiernen Mechanik bringen, denn hier wird schon längst über alles gelacht, nur nicht über sich selbst.

Stellen wir uns vor, es ginge in der Kunst, vielleicht nicht allein aber doch vorrangig, um Kontingenz. Das heißt um Vorgänge von Produktion, Performance und Kommunikation, die nicht vorgegeben, nicht abgeschlossen, nicht berechenbar sind. Man beträte den Raum der Kunst mit einem Hochgefühl: Alles kann geschehen. Von stiller Ergriffenheit über eigene Phantasietätigkeit bis hin zu energetischer Explosion. Oder zu etwas, für das wir gar keinen Begriff haben. Wo sich dieses (Alles) Mögliche ereignet, ob im Werk selbst, zwischen Werk und Adressat, im Raum oder in der Zeit. Das ist lange nicht so wesentlich, wie es die unentwegte Methodendiskussion erscheinen lässt, sondern viel mehr abhängig von einer Grundverfassung zwischen Kunst und Gesellschaft. Denn was nutzte eine Kunst des Möglichen in einer Gesellschaft der Unmöglichkeiten? Was könnte das Stück Kontingenz in einer Überwachungs- und Manipulationsgesellschaft anders als Beute sein? Die Macht des Besitzes, als Individuum wie als Betrieb, bedeutet, der Kunst die Kontingenz für alle auszutreiben und sie sich privat anzueignen. Mir, sagt ein Kauf, ist alles möglich, weil ich es den anderen unmöglich mache. Weiterlesen »

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Aug 23 2015

Unterwegs (10)

Veröffentlicht von Georg Seeßlen unter Gesellschaft.

DER PFAD

Ein Pfad, muss man immer einmal wieder feststellen, ist kein Weg. Ein Weg ist von irgendjemandem angelegt worden, meistens zu einem Zweck. Daher führt er irgendwo hin. Auf die für den Anleger des Weges beste Art. Wenn Wege, nun ja, Umwege machen, dann hat das meistens eine Ursache, allerdings nicht unbedingt eine, die den meisten Menschen, die eine Beziehung zu diesem Weg haben, noch bekannt ist. Im Zeitalter der Straßen und Autobahnen sind Wege schon abenteuerlich genug. Pfade dagegen im Zustand von Vergessen und Verdrängen.

Als wäre die Gegenwart eines Pfades schon pure Magie. Weil ein Pfad nie Gegenwart ist, sondern immer nur die Aktualisierung einer Vergangenheit, die sich weder in Schrift noch in Bild, sondern ausschließlich in dieser Spur in der Landschaft mitteilt.

Von jedem Pfad wird geträumt, er sei „uralt“.

Ein Pfad wird von niemandem angelegt, sondern er entsteht dadurch, dass Menschen, aus welchem Grund auch immer, genau so gehen, wie vor ihnen schon andere Menschen gegangen sind. In der Stadt, da kennt man diese Pfade, die nur deswegen entstehen, weil Menschen die Umwege, die ihnen Wege vorschreiben wollen, nicht akzeptieren. Sie suchen den schnellsten Weg. Der aber eben kein Weg ist, Weiterlesen »

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Aug 14 2015

PUNCTUM. JENSEITS DES GEFRÄSSIGEN BLICKS

Veröffentlicht von Georg Seeßlen unter Filmwissenschaft.

In Roland Barthes’ Kino-Gedanken taucht der Begriff des gefräßigen Blicks auf. Es gibt die Möglichkeit nicht, im Kino die Augen zu schließen weil sonst ja das Bild nicht mehr dasselbe wäre, das man verlassen habe. Man hätte nicht nur etwas verpasst, sondern auch eine Kontinuität gestört. Daher gibt es beim Film, wie Barthes sagt, kein punctum.

Es gibt kein „Verweilen“ so wenig wie ein „Ausschalten“ des Blicks. Diese Vorgabe der Kommunikation, die man auch im verwandten Medium des Comics kennt, aber auch in jener Art von Literatur, die man „page turner“ nennt, verliert sich in den neuen Medien wieder. Das Fernsehen ist so getaktet, dass man seine Pausen einschieben kann (wenn sie nicht die Werbung ohnehin vorschreibt), der DVD- Spieler lässt sich ohnehin nach Bedarf regeln. (Die „großen“, neuen TV-Serien sind demnach zugleich ein Schritt nach vorn und einer zurück.)

Kino ist also ein Zustand, bei dem man nicht aufhören kann und dessen Ende man zugleich ersehnt und befürchtet. (Die Angst vor dem Ende ist wohl eines der ersten Gefühle, die man im Kino kennenlernt.)

Das Kino aber kommt dennoch nicht ohne punctum aus. Wir erinnern uns in Form von Standfotografien, Plakaten und „großen Bildern“, die für den Augenblick dann doch das Verweilen erlaubten oder erforderten. Das punctum des Kinos ist gleichsam aus dem Vorführsaal hinaus verlagert. Die Devotionalien des Kinos sind, ganz anders als etwa die der Pop-Musik, förmlich als punctum inszeniert. Weiterlesen »

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Aug 06 2015

Eins auf die Presse, mein Herzblatt (45)

Veröffentlicht von Georg Seeßlen unter Gesellschaft.

Im Sommerloch ist der Wolf dem Bild-Zeitungs-Leser sein Grieche. So Schlagzeilen-mäßig und überhaupt.

„Beim Gassigehen: Wölfe haben mein Hündchen gerissen“ sagt das Herrchen Jörg M. (54). Und die Antwort auf das Katzenvideo in den sozialen Netzwerken kommt auch prompt: „Deutschlands hässlichster Kater hat ‚nen Leberschaden“.

Aber darüber vergessen wir den Griechen dann doch nicht ganz: „Bundesregierung zweifelt an schneller Einigung über Griechen-Hilfe“, was nur auf den offenkundigen Stehsatz hinauslaufen kann: „Griechen-Minister Alexis Tsipras trickst schon wieder.“ Ja, ganz üble Trickserei, das: „Er will umstrittene Spargesetze (z.B. Stopp der Frührenten, Streichung der Steuervorteile für Landwirte) erst im Oktober verabschieden lassen – also NACH der Einigung mit den Geldgebern und wahrscheinlichen Neuwahlen.“

Man könnte, nur zum Beispiel, ein mal darüber nachdenken, warum dem schönen Hellas in der deutschen Bild-Zeitung das -land abhanden gekommen ist, und nur noch von Griechen die Rede ist. Man könnte das als semantische Verschiebung von der Nation zum Volk oder gar zur „Rasse“ ansehen. Oder wäre das schon Landesverrat, weil es ein offenes Staatsgeheimnis ist, wie es mit unserem Volksleitmedium so geht?

Einen hab’ ich noch. „Fleischmann insolvent. Heilbronn – Der Modellbahn-Hersteller Fleischmann hat einen Insolvenzantrag gestellt, Schuld sind angeblich die hohen Betriebsrenten.“

Es ist ja so: Werden ordentliche Betriebsrenten gezahlt, dann können sich Pensionisten aus dem Mittelstand auch eine ordentliche H0-Eisenbahn im Hobbykeller leisten. Natürlich dürfen die Hersteller von H0-Eisenbahnen selber aber keine ordentlichen Betriebsrenten zahlen, dummie! So geht Wirtschaft heute. Oder so:

„Mieser Betrug mit Pfand-Gläsern. Mainz. Eine neue Betrugsmasche sorgt auf Weinfesten in Rheinhessen für Ärger. Weiterlesen »

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Aug 02 2015

Eins auf die Presse, mein Herzblatt (44)

Veröffentlicht von Georg Seeßlen unter Gesellschaft.

In der FAZ dieses Wochenendes (1. August 2015) darf unter der Rubrik „Fremde Federn“ Philipp Franz zu Guttenberg, Präsident des Dachverbandes der Waldeigentümer sowie Vizepräsident des europäischen Waldbesitzerverbandes darüber sinieren, wie schädlich der Naturschutz für den deutschen Wald und vor allem für seine Besitzer ist:

„Mittlerweile sind die Waldeigentümer mit massiven Eingriffen in ihr Privateigentum konfrontiert. In Nordrhein-Westfalen sollen mindestens 15 Prozent der Landesfläche – rund 512 000 Hektar und gut 30 Prozent des ländlichen Raumes – zu Schutzgebieten werden. Da rund 42 Prozent der Waldflächen davon betroffen wären, wird dies auch Privatwälder betreffen. Nach Meinung von Fachleuten würde die Biodiversitätsstrategie des Landes damit sogar gegen das Grundgesetz, das in Artikel 14 den Schutz des Privateigentums verankert, verstoßen. Sie demoralisiert mit einer Vielzahl an Forderungen, Angriffen und Eingriffen die Motivation der Waldeigentümer und Forstmitarbeiter, ihren Wald verantwortungsvoll zu pflegen“.

Das nennen wir mal Lobby-Arbeit, und dass sie vom kleinen Bruder des einstigen Verteidigungsministers stammt, Weiterlesen »

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Jul 31 2015

DIE EINSCHLÄGE KOMMEN NÄHER (3)

Veröffentlicht von Georg Seeßlen unter Demokratie,Gesellschaft.

Überall, außer vielleicht in diesem anarchistischen Griechenland, schaffen die postdemokratischen oder einfach sowieso antidemokratischen europäischen Nationalstaaten die freie Presse ab. Das geht meistens ohne großes Getöse, es sei denn, es findet in Ländern statt, die unsere Feinde sind, irgendwie. Also Putin, der macht die Pressefreiheit kaputt. Nato-Mitglieder kriegen höchstens einmal eine sanfte Ermahnung. Doch bitte nicht so auffällig! Aber „Zeichen setzen“, das muss schon sein. Und schon haben wir auch mal wieder einen „Abgrund von Landesverrat“, und schon kann auch unsere Regierung zeigen, dass sie sich nicht ins Handwerk pfuschen lässt, wo kämen wir da hin.

Der Generalbundesanwalt ermittelt gegen Verantwortliche des Blogs netzpolitik.org wegen „des Verdachts auf Landesverrat“. Es gibt keine andere Erklärungen dafür, als die der bewussten Oppression gegen die letzten Zuckungen der Pressefreiheit in der Postdemokratie. Die Whistleblower werden verfolgt und eingeschüchtert, hier wie woanders. Macht, die sich bedrängt fühlt, greift zu drastischen Mitteln. Dass und wie die deutsche Regierung in den NSA-Skandal verwickelt ist, und wie sie versucht, dies alles unter dem Deckel zu halten, das kann und darf offensichtlich nicht öffentlich werden. Weiterlesen »

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Jul 31 2015

Kleine Anmerkung über Grundmodelle des Erzählens (in der Entstehung der Narrative) und was sie für den Film bedeuten könnten

Veröffentlicht von Georg Seeßlen unter Filmwissenschaft.

  1. das epische Erzählen: Das fragt nach den Grundlagen, nach dem Herkommen, wohin ich will, wie wir wurden was wir sind.

Das Ziel eines epischen Textes ist die Bildung einer Erzählgemeinschaft oder einer Erzähl-Identität.

Das epische Erzählen ist eine Sinnstiftung nicht durch ihre Transzendenz, sondern durch sich selbst. Es dehnt sich aus.

 

  1. das situative Erzählen: Ein plötzlich auftauchender Konflikt wird mit den narrativen Mitteln bearbeitet. Beispiel: Ein Tatort-Krimi über Afghanistan-Heimkehrer.

Das situative Erzählen erzeugt Effekte des Erkennens und des Verstehens, sowie der Nähe. Es konzentriert sich.

Das erstaunliche an Filmen wie APOCALYPSE NOW besteht darin, dass situatives und episches Erzählen miteinander verwoben wird. Es kommt gar ein drittes hinzu:

 

  1. das investigative Erzählen. Exploration eines unbekannten Terrains, eines Charakters, womöglich das Ausprobieren einer Rolle.

Der Schnittpunkt von einer Reise als Biographie und Geschichte (episch) über eine Situation, die etwas verändert (situativ) hin zu einer „Reise ins Unbekannte“ (investigativ).

Die großen Fragen: Wer bin ich? Wo komme ich her? Wo gehe ich hin? werden demnach gleichsam aufgebrochen. Die Elemente beginnen einander zu widersprechen. Weiterlesen »

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Jul 30 2015

Eins auf die Presse, mein Herzblatt (43)

Veröffentlicht von Georg Seeßlen unter Gesellschaft.

Zu einem Bericht über ein gentrifiziertes Viertel in Nürnberg sehen wir in der Süddeutschen Zeitung das Erdgeschoß eines Hauses mit der Schrift „Einkommen Rauf, Mieten Runter“ darauf. Die Unterschrift zum Foto lautet: „In Gostenhof gibt es noch unsanierte Häuser mit Schmierereien an den Fassaden“.

Tja.

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Im Comdirect Newsletter erfahren wir:

Normalität im Sinne der ökonomischen Theorie gibt es dennoch nicht. „Letztlich ist der Griechenland-Deal ein Signal, dass die Niedrigzinspolitik fortgesetzt wird“, analysiert Max Otte, Professor an der Universität Graz und Manager des Vermögensbildungsfonds AMI (Wertpapier-Kenn-Nummer A1J3AM). Weil der Zins seine Steuerungsfunktion verloren hat, wird der Markt durch die hohe Liquidität dominiert, die die EZB über ihr Anleihekaufprogramm zur Verfügung stellt. „Das ist zunächst einmal positiv für die Aktienmärkte“, so Otte.

Und negativ für… na? Na?

Für Schmierer in Gostenhof und anderswo vielleicht?

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Da gibt es übrigens Menschen zu bestaunen, die wie solche aussehen, Weiterlesen »

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Jul 29 2015

Unterwegs (9)

Veröffentlicht von Georg Seeßlen unter Gesellschaft.

Männer ohne Eigenschaften gibt es ja reichlich, das ist nichts besonderes. Aber neulich, in einer Hafenstadt, begegnete ich einer Eigenschaft ohne Mann (von einer Frau war da ohnehin nicht die Rede). Und das war dann doch ein bisschen unheimlich.

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Wie ich doch einmal stolz darauf war, ein Deutscher zu sein. Nämlich am Strandcafé. Wo ein deutscher Rentner sich standhaft weigerte, eine Bild-Zeitung auch nur in die Hand zu nehmen, obwohl freundliche Menschen meinten, ihm damit eine Freude zu machen.

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Am Strand von Tel Aviv. Ein paar Kids fragen interessiert: Where are you from? Germany, ist die schüchterne Antwort. Ah, Germany. Sagt der eine: „Hasta la Vista, Baby.“ Und verschwindet im Meer.

 

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