Sep 17 2014

KUNST/ZEIT/SCHRIFT NR. 3/14: Nachschrift zu „Kunst frisst Geld – Geld frisst Kunst“ (1)

Veröffentlicht von Georg Seeßlen unter Kunst.

Der Preis eines Kunstwerks

Die Exaltationen des Kunstmarktes und die Korruption des Betriebes, den wir in „Kunst frisst Geld – Geld frisst Kunst“ zu beschreiben versuchten, sind einerseits Symptom einer Transformation der kapitalistisch-postdemokratischen Gesellschaft, andrerseits aber auch ein Symptom der Krise zwischen Kunst und Gesellschaft.

Der Preis ist eine „dezentrale Information“ über den Wert eines Dings oder einer Dienstleistung. Es soll zugleich die Informationen (nicht nur) über den Wert eines Dings oder einer Dienstleistung sammeln, sondern diesen Wert auch wieder bestimmen. (Der Preis ist ein sich zyklisch öffnendes und schließendes System.) Welche Art von Informationen in diesen Transformationsprozess einfließen, lässt sich in unterschiedlichen Modellen darstellen: Angebot und Nachfrage; Tauschwert, Gebrauchswert, Sinnwert und Prestigewert; Nützlichkeit, Schönheit, Seltenheit, Neuheit; Bedeutung und kulturelle Distinktion; Identität und Exotik (Kolonialismus), und vieles mehr.

Umgekehrt ist der Preis eine Voraussetzung für die Arbeitsteilung. Nur über den Preis lässt sich der Wert einer Ware oder eine Dienstleistung über die Macht und das Bedürfnis eines einzelnen, primären Produzenten hinaus entwickeln. Damit, natürlich, ist der Preis zugleich Schlüssel zur Entwicklung der Produktion und zur sozialen Ungleichheit. Alles, was seinen Preis hat, ist etwas fundamental anderes als das, was im Angelsächsischen in schöner Ambivalenz „free“ genannt wird.

Das Kunstwerk wird nur einerseits vom Künstler produziert, von Galeristen verkauft, vom Betrieb verwaltet und von den Käufern (anders: den Besuchern) bewertet. Das ist der Objekt-Charakter (den wir in unserem Buch als „Fetisch“ begriffen haben). Andrerseits wird das Kunstwerk, was seine soziale Wirkung anbelangt, arbeitsteilig erzeugt, und der Künstler selbst muss nicht einmal den größten Anteil an dieser Arbeit haben. Das ist der Dienstleistungs-Charakter der Kunst.

Weder der Objekt-Charakter noch der Dienstleistungscharakter eines Kunstwerks bilden eine hinreichende Erklärung und eine hinreichende Legitimation. Weiterlesen »

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Sep 15 2014

Die drei großen Leugnungen. Kleines Statement zur Lage der Dinge

Veröffentlicht von Georg Seeßlen unter Demokratie,Denken,Gesellschaft.

Der große Konsens, in dem wir in einer Gesellschaft wie der unseren allenfalls um Akzentverschiebungen oder Geschmacksfragen streiten dürfen, basiert auf der mehr oder weniger radikalen, religiösen und psychotischen Verdrängung von drei historischen Ereignissen, deren Symptome zugleich so deutlich sind, dass diese Verdrängungsarbeit soziale und subjektive Krankheit auslöst.

Finanzkapitalismus und Postdemokratie, im Verbund mit der digitalen Umwandlung der Kommunikations-, Waffen- und Überwachungstechnologie, verändern Wirtschaften, Regieren, Ordnen, Kommunizieren etc. auf eine so drastische Art, dass wir von einem Diskurs- und Systemwechsel sprechen müssen. Der Vorschein der neuen Diskurse und Systeme verheißt nichts Gutes.

Die asymmetrischen, dezentralen, unübersichtlichen und „schmutzigen“ Kriege dieser Zeit bilden, wagte man nur, sie zusammenzudenken, das Muster eines Dritten Weltkrieges, in dem wir uns befinden und der dazu tendiert, die beiden vorhergegangenen an Dauer, an Opfern und an nachhaltigen Zerstörungen zu übertreffen. Nahezu alles, was uns aus diesem unerklärten, dezentralen dritten Weltkrieg erreicht, entspricht in Form und Inhalt der Propaganda.

Eine Folge von beidem ist eine ebenso untergründige wie offenbar unaufhaltsame Faschisierung der Gesellschaften, wobei es kein Widerspruch ist, dass sich die verschiedenen Faschismen und Partialfaschismen gegenseitig kulturell und blutig bekämpfen.

Dass diese drei Ereignisse tatsächlich stattfinden ist im Detail evident, und wird durch die auf Evidenz fixierten Medien auch entsprechend vermittelt. Zugleich aber dürfen sie nicht sein. Das Zersplitterte der Nachrichten ist vielleicht nicht nur einer Unübersichtlichkeit der Verhältnisse zu verdanken, sondern einer eingebauten („eingepflanzten“) Unfähigkeit der Rezeption. Nicht die Welt wird unlesbar, sondern das Lesen der Welt wird unmöglich. Weiterlesen »

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Sep 13 2014

Unterwegs (4)

Veröffentlicht von Georg Seeßlen unter Gesellschaft.

Dieses flaue Gefühl im Magen an dem Morgen, an dem man sich klar macht, dass man all das, woran man sich während ein paar Tagen gewöhnt hat, nicht mehr sehen wird. Die schwarzen Lavasteine wie Gesichter, deren Algenhaare vom Ozean gewellt werden, die Affen in den Bäumen, die man nicht mehr so nett findet, seit man weiß, dass sie üble Nesträuber und Vogelbabykiller sind, der dreibeinige Hund, der mit solcher Eleganz durch die Gassen mit den großen Abfallsäcken tänzelt, der Kettchenverkäufer, mit dem man ein Bier trinkt und sich über die Weltrevolution und den Wetterbericht unterhält, in Zeichensprache, die Orchideen in den Bäumen, die von diesen winzigen Vögeln als Versammlungsort benutzt werden …

 

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Eine Geschichte aus der Champagner-Zone eines International Airports

Ein Brasilianer, der über sein Land schimpft, erklärt erst seine Liebe zu ihm, um dann zu seufzen: Aber die Verhältnisse, sie sind einfach zu – brasilianisch.

Ein Italiener, der über sein Land schimpft, erzählt von den Vorzügen des Wetters, des Essens und der Kunst, bevor er meint, das Politische dabei sei einfach zu – italienisch. Weiterlesen »

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Sep 12 2014

Die zwei Seiten der Sprache

Veröffentlicht von Georg Seeßlen unter Denken,Gesellschaft.

Die Sprache ist ein Medium, das einer beständigen Neuverteilung unterliegt. Der eine Impuls in ihr ist die Selbsterhaltung und Stabilität; eine Sprache will sich durch die Praxis des Sprechens reproduzieren und kanonisieren. Der andere Impuls in ihr ist die Anpassung und Mobilität; eine Sprache will sich durch die Praxis des Sprechens entwickeln und verändern. Es liegt nur allzu nahe, diese beiden Impulse der Sprache zurück zu projizieren auf andere Elemente der Gesellschaft, die „konservative“, „rebellische“ oder „fortschrittliche“ Aspekte aufweisen (zum Beispiel der Code der Ernährung oder die Verteilung der Macht). Und was Sprache als Kunst anbelangt, die Literatur, da sind wir in aller Regel eher auf Seiten der Erneuerer und der Revolutionäre gar.

Allerdings ist weder das Erhalten noch das Zerstören von Sprach-Elementen (Wortschatz, Grammatik, Stil und Reflexion) ein Wert an sich. Neben der Sprache selbst gilt es demnach nicht allein ihre Veränderung nebst ihren Bedingungen  zu untersuchen, sondern auch die Macht und das Interesse, das sich darin ausdrückt.

Eine erste, sehr einfache Art der Sprachzerstörung ist die „Nachlässigkeit“ gegenüber den kanonisierten Elementen. Man spricht bzw. schreibt „schlecht“, „falsch“ oder ungenau aus schierer Faulheit und Anmaßung. Die Frage ist nun einerseits, wie viel von dieser schlechten, falschen oder ungenauen Sprache sich eine durch eben diese Sprache (mit) gebildete soziale Situation gefallen lässt, und welche Schlüsse sie daraus zieht.

Eine allseits anerkannte Institution, die ein „richtiges“, „gutes“ und genaues Sprachen vorgeben könnte, gibt es nicht (mehr); die Macht des Duden (usw.) ist ausgesprochen abstrakt (nicht mehr und nicht weniger als eine Schiedsrichterfunktion für einen Sport, den es offensichtlich in einer Straßen- wie einer Hochleistungsversion gibt). Diese Macht wird immer konzentrierter in einem geschlossenen Raum und immer wirkungsloser in einer Gesellschaft. Weiterlesen »

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Sep 11 2014

Was ist eigentlich „etwas Neues“?

Veröffentlicht von Georg Seeßlen unter Denken,Gesellschaft.

Der Fortschritt, ohne den unserer Wirtschaftsform das Wachstum nicht möglich scheint (und ohne dieses nicht das Überleben), ist seinerseits nicht möglich ohne das Prinzip der „Innovation“. In aller Regel handelt es sich bei „Innovationen“ um euphemistische Beschreibungen von Variationen, Kombinationen und, nun ja, Verbesserungen. Die Frage, was nun eigentlich jeweils das Neue sei, wird höchst vage beantwortet: Das Ding ist so wie vorher keines war gestaltet, man kann etwas damit machen, was man vorher nicht machen konnte, es gibt eine soziale Praxis, die sich unter dem Einfluss des Dings und seines Gebrauches, sagen wir einer Kaffeemaschine mit „neuartigem“ Dosierungsmechanismus, verändert. Die eigentliche Innovation im Warenzyklus freilich bleibt meistens unsichtbar, sie betrifft die Herstellung der Ware, vom Gewinn der Rohstoffe über die Maschinen bis hin zur Organisation der Arbeit. Gewinner ist, wer etwas Altes neu erscheinen lassen kann, und dabei neue Produktionsmittel einsetzt, welche mehr Profit für weniger „Einsatz“ versprechen. Das gilt nicht nur für die gewöhnliche Waren-Produktion, sondern auch für die Herstellung von Nachrichten oder von „Wissen“. Eine Neuigkeit, die eigentlich das Alte ist (das Wiederkehrende), die Nachricht, die eigentlich die Aktualisierung des Mythos ist, ein Wissen, das uns hilft, uns nicht zu verändern – kurz: Die Neuigkeit, die als wesentlichen Inhalt die Verhinderung des Neuen hat.

Wir sprechen von einer Innovation, die eigentlich nur die Erfüllung von Projektionen ist, die eher Lücken schließt als ins Offene zu führen. Als das Neue nämlich, so definiert es Umberto Eco, können wir uns ein Faktum vorstellen, „für das die schon existierenden Rechtfertigungen nicht hinreichen und das darum die Revision der abstrakten Definitionen, die es zu erfassen behaupten, erfordert“. Weiterlesen »

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Sep 07 2014

Für einen neuen Averroismus

Veröffentlicht von Georg Seeßlen unter Gesellschaft.

Kleines Statement zur Religion

Die Religion, sagt Ibn Rushd, den sich der Westen als „Averroes“ in die Philosophiegeschichte einverleibt hat, „ist nur eine bildhafte Einkleidung, die dem schwachen Verständnis der Menge angepasst ist“. Er selber hielt es lieber mit dem Verstand, der die jeweils höhere Wahrheit erkennen kann, wenn man ihn lässt. Ibn Rushd wäre vermutlich heute auch in seiner marokkanischen Heimat seines Lebens nicht mehr sicher. Denn aus einer bildhaften Einkleidung ist nicht nur dort wieder das wortwörtliche geworden. Wie war das möglich, dass sich die Welt in den Dingen in neunhundert Jahren seit Ibn Rushd nach vorwärts, und in den Köpfen nach rückwärts bewegte?

Antworten, wenn überhaupt, findet man an den furchtbaren Schnittstellen zwischen Geistesgeschichte und Anthropologie. Dort wo sich die Frage: Wie sind die Verhältnisse?, und die Frage: Was ist der Mensch?, begegnen.

Es waren die arabisch-aristotelischen Denker, die die Gefängnisse der augustinischen Dogmen sprengten; es waren arabische Philosophen, die uns ein Denken außerhalb der Theologie ermöglichten. Es waren arabische Philosophen, die der Toleranz eine logische Grundlage gaben.

Die Vorzeichen scheinen sich umgekehrt zu haben: Von dort, wo einst der Vor-Schein auch unserer Aufklärung leuchtete, kommt nun die massivste und gewalttätigste Anti-Aufklärung der jüngeren Geschichte. Und sie scheint für viele nicht nur Bedrohung, sondern auch Faszinosum. Weiterlesen »

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Sep 05 2014

Das Einfache und die Vereinfachung

Veröffentlicht von Georg Seeßlen unter Denken.

Um es mit den Worten von Pete Seeger zu sagen: „Jeder Volldepp kann etwas kompliziert machen. Man braucht Genie, um etwas einfach zu machen“.

Aber was ist das, „einfach machen“? Das ist nun wieder kompliziert.

Das Einfache liegt in den Dingen. Aber es liegt in ihnen verborgen. Wenn man das Einfache einfach behauptet, ist es auch schon verschwunden.

Dann nämlich ist das Einfache in den Dingen nicht etwa gefunden, sondern im Gegenteil, die Vereinfachung drückt nur noch die komplizierten Machtverhältnisse aus, die sie ermöglichten. Vereinfachen können Diktatoren, Dogmatiker, Populisten, Trickbetrüger und Autoverkäufer. Jeder weiß (oder sollte es wissen), dass dies die falsche Form von Einfachheit ist.

Der Weg zur Einfachheit ist so kompliziert, dass auch einem wie Pete Seeger dazu nur das Wort „genius“ einfällt. Ein Wort, das so kompliziert ist, dass man es gar nicht genauer ansehen möchte, aus lauter Angst, es könnte genau so zurück sehen.

Man muss verstehen, dass das Einfache jenseits des Wirklichen liegt. Es ist Utopie oder Transzendenz, je nachdem.

Man kann das Einfache deswegen weder haben noch sein. Aber sein Vor-Schein wird nicht nur in der Kunst, sondern auch im Denken immer wieder „erarbeitet“.

Wer glaubt, dass man das Einfache ohne das Komplizierte erlangen kann, hat weder das eine noch das andere verdient. Das Einfache ist nicht die Leugnung, sondern die Überwindung des Komplizierten. Weiterlesen »

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Sep 03 2014

Sicherheit? Welche Sicherheit?

Veröffentlicht von Georg Seeßlen unter Gesellschaft.

Es scheint, was zwischen Freiheit und Kontrolle zu vermitteln hat, ist einzig und allein die „Sicherheit“. Wenn es der Sicherheit dient, dann ist nahezu alles erlaubt, und erst recht keinen Widerspruch duldet das alles befehlende und alles erklärende „Zu Ihrer eigenen Sicherheit“. Was aber unter Sicherheit zu verstehen ist, das wird ebenso wenig verhandelt wie das, was unter Freiheit zu verstehen ist.

Sicherheit soll einerseits der Gefahrenabwehr von außen dienen, andererseits die mühsam errichtete Ordnung vor inneren Widersprüchen bewahren. In unserem Haushalt gibt es keine Leistung und keine Apparatur, die wir nicht mit „Sicherheitsschaltern“ oder Sicherheitssteckern versehen, und gegen Einbrecher gibt es wenigstens Sicherheitsschlösser. Und das, geflügeltes Wort, ist auch gut so. Vorausgesetzt, dass vor lauter Sicherheitsvorkehrungen die Dinge nicht unbrauchbar, unbenutzbar und unkontrollierbar werden.

Wenn die Sicherheit das einzige ist, was uns vor den Gefahren bewahren kann, dann ist im Umkehrschluss jede Art von Sicherung Ausdruck einer Gefahr, zu deren Abwehr sie eingesetzt wurde. Es kommt also darauf an, mit welchem konkreten oder weniger konkreten Gefahren eine Sicherheit korreliert. Weiterlesen »

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Sep 02 2014

Politik erzählen

Veröffentlicht von Georg Seeßlen unter Denken.

Wieder so eine Skizze

Jede politische Idee funktioniert wie eine Erzählung, oder sie tut es nicht. Was man braucht: Sätze und Kapitel. Eine Perspektive. Protagonisten. Schauplätze.
Und Sprache. Sie ist in uns und außer uns, das ist ihr Job.
All das kann in Frage gestellt, multipliziert oder gebrochen werden. Mit einem völligen Fehlen oder einer radikalen Leugnung aber bricht die Erzählung, und damit die politische Idee zusammen.

Eine politische Idee (nur zum Beispiel: Links-Sein, An den Markt glauben, Die Nation wollen, einen Feind definieren) setzt sich aus Ideogrammen, aus Mythen, aus Dogmen, aus Projektionen usw. zusammen, die für sich genommen noch nicht unbedingt erzählen, doch erst durch den Vorgang des Erzählens werden sie miteinander verbunden. Durch den Vorgang einer solchen Erzählkonstruktion werden sie aus dem Status des „Spukens“ (Wie viel Faschismus spukt in einem deutschen Gehirn?) in den einer „Überzeugung“, aus dem von Splittern in den eines Mosaiks gerückt. Weiterlesen »

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Aug 30 2014

Eins auf die Presse, mein Herzblatt (31)

Veröffentlicht von Georg Seeßlen unter Gesellschaft.

Nachdem vor Gericht ein eindeutig denunziatorischer Internet-Artikel über einen Landtagsabgeordneten der Grünen verboten worden war, verteidigte der Axel Springer Verlag die Veröffentlichung in der Internet-Ausgabe von „Bild Plus“ mit dem Hinweis, es habe sich um „saubere Verdachtsberichterstattung“ gehandelt. Ein neuer Eintrag für die Enzyklopädie des Schweinejournalismus ist geboren: SAUBERE VERDACHTSBERICHTERSTATTUNG, Die. Schwurbelsprech für Dreckschleuderei, der man juristisch nichts anhaben können soll. Umgangssprachlich auch für Widerspruch in sich oder Üble Nachrede in indirekter Rede.

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Die Süddeutsche Zeitung, der vor Jahr und Tag unser Text über die „Redbullisierung“ von Sport und Freizeit („Kapitalismus als Spektakel“) so ganz und gar nicht gefallen hat, findet nichts dabei, zwei Jahre später eine Anzeige für die Zeitschrift Manager Magazin mit einer Titelgeschichte über dieses Phänomen zu bringen. Tja, wenn’s halt Mainstream wird …

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Je mehr die Nachrichten sich über Bilder vermitteln, desto schwieriger ist es, auf die Subjekte der politischen Macht zu reagieren. Denn, natürlich, es ist unschicklich Menschen, auch wenn es sich um die Repräsentanten in der Öffentlichkeit handelt, nach ihrem Äußeren zu beurteilen. Eine solche Zurückhaltung ist politisch korrekt und muss, wenn überhaupt, den Kabarettisten und Imitatoren überlassen werden. Weiterlesen »

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